+++ TELEGRAMM +++ Winterliches Wochenende in Oslo….

 ….nach unserem Aufenthalt in Göteborg geht es in einer kurzweiligen Fahrt in die Hauptstadt Norwegens nach Oslo. Hier dürfen wir bei Sabine und Lara übernachten und erkunden dann gemeinsam die winterliche Stadt und ihre herrliche Umgebung. Es ist schon ein Phänomen ! Mit wenigen Fußschritten hat man die Großstadt überwunden und befindet sich in fast unberührter Natur.


Winterliche Wanderung ! Uns gefällt diese famose Winterlandschaft sehr :

Eisblumen, so etwas schön Kaltes habe auch ich schon lange nicht mehr bewundern können :

Sonnige Farbenspiele :




Der See Nøklevatn ist schon seit langer Zeit fest zugefroren. Wir getrauen uns auf das Eis des Sees. Interessant und schön anzusehen ist, dass die Osloer am See Lagerfeuer machen und hier genußvoll in Eiseskälte picknicken :


Endlich etwas Wärme. Wir wärmen uns am Feuer der Rustadsaga :


In der Hütte gibt es Øyvinds Spezialität : Waffeln mit Brunost :



Die Sonne verabschiedet sich in Oslo schon zu 15.10 Uhr! Heute jedoch mit einem überaus prächtigen Farbenspiel :



Am Abend fahren wir in die Innenstadt. Hier hat sich in den letzten Jahren sehr viel verändert. Neben dem Osloer Opernhaus ist die Bibliothek entstanden. DieArchitektur des Hauses erinnert an ein überdimensionales Bücherregal. Ich finde die Gestaltung modern und zugleich sehr gelungen.
Natürlich darf auch eine Eisbahn nicht fehlen :

Das neue Munch Museum bewegt dagegen die Gemüter der Einwohner Oslos. Vielen Menschen gefällt die Architektur nicht.

Ich finde das Museum dagegen passend. Es ist ein sehr modernes Haus mit Transparenz und viel Glas. Es passt hervorragend zum neu entstandenen modernen Stadtteil Oslos :
Wir laden Sabine und Lara auf eine Pizza in eine der besten Pizzabäckereien von Oslo ein. Das Restaurant „Villa Paradiso“ liegt direkt neben dem Munch Museum. Wir bekommen hier liebevoll zusammengestellte Pizzen mit ausgewählten Zutaten zum Essen. Ein herrlicher Geschmack !
Ein Kuriosum: Wegen der Corona Bestimmungen darf kein Alkohol ausgeschenkt werden. Wir müssen mit alkoholfreiem Bier auf die schöne Zeit in Oslo anstoßen:



Ich gönne mir hier noch ein Tiramisu. Eine hervorragende Zusammenstellung mit Champagnerkeks, Havanna Rum , Heidelbeeren und Kakao. Herrlich !


Die Osloer Verkehrsbetriebe und natürlich auch wir wünschen euch : Frohe Weihnachten!!!

+++ TELEGRAMM +++ Weihnachtsstimmng in Göteborg….

 ….nach einer sehr ruhigen Überfahrt mit der Stena Line erreichen wir das weihnachtlich geschmückte Göteborg. Wir fühlen uns hier richtig wohl. Hier gibt es keine Maskenpflicht und wir können genüsslich schlendern und shoppen. Uns gefällt es in der kleinen Göteborger Innenstadt richtig gut.

Einfahrt hinein nach Göteborg :











Im Hintergrund sehen wir schon unser Hotelschiff. Wir haben eine Nacht auf der „Viking Barken Göteborg“ gebucht :





Ein herrliches Schiff welches idyllisch neben der Göteborger Oper am Gullbergskajen liegt. In Betrieb genommen wurde die Viking Barken im Jahre 1907 :





Jede Kajüte ist individuell eingerichtet. Irgendwie ist alles krumm und schief, aber uns gefällt es hier prima :



Göteborg hat ein großes Herz für uns! Die lebhafte Stadt mit ihren vielen Straßenbahnen , leckeren Konditoreien hat Lebenslust und ein besonderes Flair :



Apropos Konditorei. Hier schmecken uns die leckeren Törtchen richtig gut :



Schnell ist es dunkel geworden. Jetzt leuchtet das Herz der Stadt noch stärker :



Hier macht Shoppen unter der schwedischen Krone richtig Spaß :




….und überall gibt es „Weihnachtsbäume“ :



Auch der Bahnhof der Stadt zeigt sich festlich geschmückt :







Auf einen Absacker geht es in die Irische Botschaft. Øyvind braucht ein Visum !!! 
Wohin unsere Weiterreise geht, lest ihr in den nächsten Tagen :



+++ TELEGRAMM +++ Endlich wieder reisen…..


….ein Jahr mit vielen negativen Nachrichten und einigen schweren Stunden verabschiedet sich nun mit einem Highlight : Wir nutzen endlich wieder einmal die Möglichkeit und fahren mit der Stena Line nach Göteborg.
Unser Jahresabschluss !

Stopp in Hamburg. Unter uns wartet ein Zug nach Kopenhagen (aber heute nicht auf uns):









Hier sitzen wir schon im Zug nach Kiel. Blick auf die schön weihnachtlich geschmückte Binnenalster  :



Am Hauptbahnhof von Kiel besuchen wir ein italienisches Restaurant :




Eine ziemlich deftige Mahlzeit ! Es gibt für mich eine PPP , eine Pulled Pork Pizza :





Hier kommt wenigstens etwas Weihnachtsstimmung auf. Wir befinden uns auf dem Kieler Weihnachtsmarkt :




Und schon sind wir an Bord des Stena Scandinavica. Nach einer sehr freundlichen Begrüßung mit dem typisch schwedischen Glögg beginnt die Ausfahrt durch die Kieler Förde nach Göteborg :




+++ TELEGRAMM +++ Ein goldenes Herbstwochenende….

 

…endlich haben wir wieder einmal frei und genießen den Goldenen Oktober mit Radfahren und vielen anderen schönen Genüssen.

Am Freitag besuchten wir den Habermannsee und kehrten anschließend ins ungarische Restaurant „Zum Ziehbrunnen“ ein. Ein herrlicher Tag mit vielen ungarischen Leckereien :

Das ist doch ein schöner Herbst. Zufrieden wandere ich am Strand des Habermannsees umherr. Leider ist der Wasserstand schon seit Langem extrem niedrig :



Willkommen im besten ungarischen Restaurant der Gegend. Seit kurzem ist man auch mit einem sehr auffälligen, paprikaroten Trabbi in Berlin unterwegs :




Na, da bekommt man doch richtig Appetit!!! Uns erwarten ungarische Pogácsa zum Bier und die traditionelle Fischsuppe Halászlé. 
Der Geschmack ist eine Wucht :




Den Nachtisch, Palacsinta mit Kastanienreis, teilen wir uns. Eine extrem deftige Nachspeise :



Schon ist es Samstag! Wir radeln in den Norden ins Briesetal. Auch hier erwartet uns der Goldene Herbst :





Wildromantische Natur findet man im Briesetal. Wer genau hinschaut entdeckt beeindruckende Biberdämme. Eine irgendwie verwunschene Flusslandschaft unweit der Großstadt :









Øyvinds Fahrrad möchte hier auch einmal im Mittelpunkt stehen. Oftmals muss es natürlich hier auch geschoben werden :



Hier wird es sumpfig. Irgendwie fühle ich mich wie in den Brandenburgischen Everglades :







Der Wald ist fast bunter als Øyvind. Das ist selten :




Gleich radeln wir zurück nach Berlin. Ein bunter Tag geht zu Ende :



Am Sonntag ging es zum Karolinenhof. Ein letztes Mal in diesem Jahr wollen wir die Ziegen besuchen und köstliche Ziegenprodukte kaufen und genießen. Auch heute genießen wir das herrliche Herbstwetter.

Øyvind strahlt bei der Fahrt am Spandauer Schifffahrtskanal :





Eine sportliche Ruderstaffel ist hier unterwegs. Die Herbstfarben sind überwältigend :



Der Winter wird bestimmt wieder mild. An der Havelbrücke sind (noch) viele Kraniche unterwegs :



Seht ihr im Hintergrund  den Kormoran sitzen ? Ich zoome einmal für euch heran :



In Schönwalde schaue ich dauernd zum Himmel. Wieder sind viele Kraniche zu sehen :











Heute gibt es nochmal richtig gute Ziegenmilch zu trinken. Die Winterpause im Ziegenhof naht :






Auch mir schmeckt es heute richtig lecker. Kein Wunder, denn wir radeln wieder über 80 Kilometer :






Zufrieden und gut gesättigt radeln wir nach Brieselang. Noch einmal genießen wir die herbstlichen Eindrücke :







+++ TELEGRAMM +++ Radfahrt ans Märkische Meer…

 Theodor Fontane betitelte bei seinen Wanderungen 1881 den Scharmützelsee als das Märkische Meer Brandenburgs. Tatsächlich gehört der Scharmützelsee zu den größten Seen der Gegend. Der Schwielochsee ist aber – nur zur Information – der größte See Brandenburgs.

Bei herrlichem Wetter verzichten wir auf Bahnfahrten und radeln die 80 Kilometer durch. Hier sind wir schon in Erkner :




Ein Kuchen gefällig ? In „Hollys Galerie Café“ genießen wir wieder eine fantastische Auswahl vieler verschiedener Blechkuchen. Holly meint es richtig gut mit mir und reicht mir 4 Stück Kuchen. Ich muss wirklich sehr hungrig aussehen:




Rast an der Spree :




Nach 80 Kilometern erreichen wir Bad Saarow. Wir übernachten wieder im Velotel. Hier fühlen wir uns immer wohl :




Øyvind genießt an der Bad Saarow Therme ein leckeres Eis. Später wollen wir hier noch Schwimmen gehen :





Der Meeresgott ist auch am Scharmützelsee anwesend. Eine hübsche Skulptur finde ich :





Das Wasser ist noch angenehm warm , man könnte noch Baden gehen :

 






Eine riesige Pizza! Wir lassen uns es in der besten Pizzeria von Bad Saarow schmecken. Wir sind auch im „amiceria schon Stammgäste. Die Pizzen sind liebevoll zubereitet und haben ausgefallene Variationen. Das schmeckt mir :




+++ TELEGRAMM +++ Wanderung im Naturschutzgebiet Rohrbacher Kogel….

 …von Schattendorf aus kommend wanderten wir heute im Naturschutzgebiet Rohrbacher Kogel. Mit seinen Streuobstwiesen, Trockenrasen und Mähwiesen gehört das Naturschutzgebiet zu den schönsten Trockenlandschaften des Burgenlandes. Natürlich wird hier auch Wein angebaut, aber die Wiesen mit bunten Blumen bestimmen das Bild.

Zunächst ging es aber ans Tiere füttern. Heute versorgten wir Schafe. Dankbar nahmen sie frisches Gras und gepflückte Äpfel an :







Konrad hat gleich mehrere Äpfel zu Hand. Genug für die ganze Herde :







Rast auf den Kogel. Der Aufstieg auf diesen 340 Meter hohen Hügel ist sehr einfach.




Blick auf die Berge des Rosaliengebirges. Diese sind um etliches höher und haben ungefähr 600 Meter Höhe :




Die Wander- und Radwege sind , wie fast überall in Österreich , in einem perfekten Zustand. Ideal auch die Ausschilderung der Routen :





Rast an einer hübschen Sitzbank. Hier könnte man länger verweilen :



Krokusse soweit man blicken kann. Die verwilderten Herbstkrokusse wirken in Gruppen wachsend am schönsten :




Gabi fühlt sich richtig wohl :









+++ TELEGRAMM +++ Ein Soproner Genusstag…

 ….Sopron lädt zu vielen schönen Unternehmungen ein. Wir wanderten heute zum „Haus des Waldes“ einen Waldinformationszentrum. Danach ging es noch an die ungarisch-österreichische Grenze. Nach dieser Wanderung stand Genuss auf dem Programm und wir probierten die Gastronomie der Stadt.

Bei unserer Wanderung entdeckten wir viele Brombeeren. Schnell sammelten wir unsere Frühstücksbeeren. Gabi hat viel Spaß beim Sammeln :







Jetzt wird es sehr abenteuerlich. Øyvind und ich klettern auf diesen alten Turm im Grenzgebiet zu Österreich :




Die Aussichtsplattform ist ziemlich provisorisch gehalten. Hier muss man wirklich schwindelfrei sein :




Die Aussicht ist aber auf jeden Fall sehenswert :



Grenzstein der Republik Österreich:




Ausruhen und Dehnübungen im Wald. Unsere Wanderung nähert sich ihrem Ende :




Manche Denkmäler braucht man nun wirklich nicht. Diese farbigen Steine sollen zeigen wir groß Ungarn früher war. Die dunklen Steine zeigen das heutige Ungarn. Die hellen Steine markieren die früheren Landesteile Ungarns :



Endlich wird es genussvoll. Der Nachmittag beginnt mit einem Whisky Tasting. Gaby testet Baileys. Bei so einem Tasting kann man natürlich auch wundervoll auf den Geburtstag anstoßen :




Das Restaurant „Erhardt“ ist eine Institution in Sopron. In einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert werden fanstastisch schmeckende Speisen serviert. Die Küche und der ausgezeichnete Service sind sehr zu empfehlen :




Für mich gibt es eine Entenkeule mit Schlupfnudeln und Rotkohl :




Øyvind genießt Paprikawels mit Topfen Nudeln :





Für Gabi gibt es Lachs mit Kaviar. Eine exzellente Speisenwahl :




Den Nachtisch genießen wir bei „Harrer“. Leider gibt es heute keine Kastanientorte , aber wir finden andere leckere süße Tortenstücke :







Ein herrlicher Tag geht zu Ende !

+++ TELEGRAMM +++ Ausflug nach Szombathely….

 Unsere Radtour durch Ungarn geht weiter. Heute fuhren  wir von Körmend kommend über Ják nach Szombathely. Nach einer eindrucksvollen Besichtigung von Szombathely ging es weiter nach Bük. Hier besuchten wir ein Thermalbad und am Abend ging es mit dem Zug zurück nach Sopron.

Im kleinen Örtchen Ják wollen wir die romanische St. Georg Kirche aus dem 12. Jahrhundert besichtigen. Wir werden gebeten nach dem 31.März 2022 zurück zu kommen. Dann werden die Restaurationsarbeiten beendet sein :






Höhepunkt des Tages ist die Besichtigung von Szombathely. Im ehemals antiken Savaria sind vom Sozialismus kaum noch Spuren übrig geblieben. Die Stadt ist wunderschön restauriert und strahlt heute Modernität aus.




Links auf dem Bild sieht man den Bischofssitz des römisch-katholischen Bistums Szombathely. Rechts besuchen wir gleich die Kathedrale Maria Heimsuchung:



Der Barock-Klassizistische Bau wurde im Jahre 1797 fertiggestellt. Bei unserem Besuch dürfen wir sogar Orgelmusik bewundern :







Die Steinmeyer Orgel wurde 1915 gebaut und wurde vom Ludwigsbau Augsburg 1997 nach Szombathely als Schenkung gegeben. Die Orgel passt wunderbar hierher. Der Klang ist fantastisch :



Wir sind auf dem Hauptplatz und genießen das Wasserspiel des Brunnens :




Szombathely ist die Geburtsstadt von Sankt Martin. Er wurde 316 geboren und gilt heute als Schutzheiliger von Soldaten , Pferdehaltern aber auch von Weinbauern und Fassbindern. Außerdem erbitten die Menschen die Hilfe des Hl. Martin bei Kinderkrankheiten:




Im Besucherzentrum des Hl. Martin sind einige Ausstellungen zu besichtigen :



Für uns geht es weiter nach Bük. Zum Schluss unseres Radfahrertages genießen wir noch etwas Wellness …..

+++ TELEGRAMM +++ Fahrt durch den Őrség Nationalpark….

 ….der Őrség Nationalpark ist eines der bezauberndsten Landschaften Ungarns. Man radelt durch dichte Wälder , es gibt etliche Hügel und man sieht romantische Bauernhäuser. Wir konnten heute fast 70 Kilometer diese wunderschöne Gegend mit unseren Fahrrädern erleben.

In der Nähe von Szalafö gibt es auch ein Freilichtmuseum. Gezeigt werden die Arbeits – und Lebensbedingungen der Menschen vor noch gar nicht so langer Zeit. Daneben gab es noch viele Leckereien zu genießen.

Start in Szentgotthárd am frühen Morgen :




Das Museumsdorf  Pityerszer ist erreicht. Wir bewundern die historischen Wohnhäuser und schauen uns an wie die Menschen hier früher lebten :






Typisch ungarische Wohn- und Lebenskultur :









Natürlich wird auch traditionell gekocht. Wir müssen aber passen. Diese große Pfanne schaffen wir zu zweit aber nicht :




Nebenan gibt es eine kleine Büffelfarm. Wir erleben die Fütterung und den Futterneid der Büffel live. Hier und da gibt es kleine Rangeleien unter den Tieren. Hier halte ich mich lieber ’raus und versuche mal nicht zu schlichten :







Wir haben Öriszentpéter (deutsch St. Peter in der Wart) erreicht. Sehr sehenswert ist die Kirche aus dem 12. Jahrhundert :











Radeln macht Appetit und so besuchen wir dieses slowenische Café. Uns wird ein typisch slowenischer Kuchen angeboten. Es schmeckt fantastisch :








Unterwegs in Pankasz finden  wir diesen historischen Glockenturm aus dem Jahre 1754. Der Glockenturm besteht aus Eiche und das Dach ist mit Roggenstroh bedeckt. Der Turm steht auf dem höchsten Punkt der Siedlung:




Blick hinauf zu der Glocke. Unter dem dichten Strohdach ist es angenehm kühl :




Rast an einem Stausee :




Øyvind will weiter. Wir müssen noch 20 Kilometer radeln! Dann haben wir Körmend erreicht. Unser heutiges Etappenziel:




Körmend  ist eine Stadt in der man die schönen Seiten suchen muss. Die Stadt bietet relativ wenig Sehenswürdigkeiten. Meistens sind diese (noch) nicht restauriert und man kann die ursprüngliche Schönheit nur erahnen.
Blick auf das Schloss Batthyány-Strattmann :





Das Rathaus von Körmend :




Sehenswert ist die Brücke über die Raab:







Ein Hund tollt in der Raab umher. Wir beobachten das freundliche Tier, welches an manchen Stellen schwimmen muss und an anderen Stellen mühelos in der Raab stehen kann :




Kunst am Raab Ufer :




In unserer Pension gibt es heute Abend etwas ganz leckeres. Øyvind vergnügt sich mit einer Pizza :




….und für mich gibt es ein Knoblauch Steak. Eine Riesenportion ! Bemerkenswert ist die Beilage. Diese besteht aus Sauerkraut, welches in Kürbiskernöl eingelegt ist. Reisen bildet ! Dieses Rezept werden wir zuhause auch einmal probieren :



+++ TELEGRAMM +++ 106 Kilometer auf dem Raabtalradweg unterwegs…..

 ….beim Lesen der Überschrift wird einem ja Angst und Bange ! 

Aber macht euch keine Sorgen der Raabtalradweg von Weiz nach Szentgotthárd weist kaum nennenswerte Steigungen auf. Es geht auf dieser Tour durch kleine romantische Städtchen , vorbei an Apfel-, Birnen-, Heidelbeeren- und Aroniaplantagen und entlang an schier unendlichen Mais- und Kürbisfeldern. Und das immer wieder leicht bergab mit dem Fluss.

Am frühen Morgen verlassen wir Weiz. Bei der Fahrt aus der Stadt fotografieren wir die Archimedische Schraube. Die Erfindung dieser Wasserhebeanlage reicht bis in die Antike zurück und wird dem griechischen Techniker Archimedes zugeschrieben :




Gerade haben wir frisches Kürbiskernöl gekauft. Ein Blick zurück nach Weiz und die herrliche Bergwelt :



Schloss Freiberg. Ein Schloss wie aus dem Bilderbuch. Erbaut wurde es von den „Freyenbergern“ und erstmals im Jahre 1472 urkundlich erwähnt.:




Hier verlassen wir St. Margarethen an der Raab. Im Hintergrund sieht man die Pfarre zur Hl. Margarethe :



Øyvind nascht unglaublich süße Aronia Früchte …..:



….und ich erfreue mich an den vielen umherliegenden Kürbissen die hier und da immer noch blühen:




Gleich erreichen wir Feldbach. Der riesige Glockenturm der Kirche Feldbach wirkt von weiten wie eine in den Himmel startende Rakete :



Hier sehen wir die Pfarrkirche Hl. Leonard aus nächster Nähe. Der Renaissance Kirche steht der Glockenturm der Moderne gegenüber. Errichtet wurde dieser gigantische 72 Meter hohe Glockenturm in den 1970ziger Jahren. Besonders auffallend sind die 2000 Farbfelder welche ein „Bild der Demokratie“ darstellen sollen :




Wo es sich sonst Angler an der Raab gemütlich machen halten wir hier eine kleine Rast ab. Ein schönes Plätzchen finden wir:



Wir haben Ungarn erreicht. Bei  Szentgotthárd finden wir diesen romantischen Stausee. Hier ist Baden gestattet und Øyvind genießt das Wasser des Sees :






Bilder aus Szentgotthárd an der Raab. Die ungarische Grenzstadt ist im Norden und Westen von Österreich  und im Süden von Slowenien umgeben. 

Nach einiger Suche finden wir ein passendes Restaurant und genießen ein leckeres Abendbrot:






+++ TELEGRAMM +++ Radwanderung durch Österreichs längste Schlucht….

 ….mit dem Zug starteten wir am frühen Morgen nach Weiz. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung radelten wir zur berühmten Raabklamm. Die Raabklamm ist ein idyllisches Kerbtal der Raab und die längste Schlucht Österreichs. 

Die Große Raabklamm auf einer Länge von 10 Kilometern ist seit 1970 Naturschutzgebiet. In der Großen Raabklamm geht es entlang schroffer Felswände, begleitet vom rauschenden Wasser der Raab durch wunderschöne Auen. Die Kleine Raabklamm ist 7 Kilometer lang und man wandert durch das Bärental dorthin.

Wir fühlen uns wie im Mai. Etliche Wege gehen an frisch blühenden Rapsfeldern entlang :




Zum ersten Mal übernachten wir in einem JUFA Familienhotel. Die JUFA Hotels verfolgen eine spezielle Hotelidee und sind gemeinnützig privat geführt. Tier der JUFA Hotels ist das Blauwollschaf welches uns fast überall im Hotel begegnet.
Wir fühlen uns hier sehr wohl :




Über Weiz thront die weithin sichbare Basilika der Stadt. Erst im Jahre 2017 erklärte der amtierende Papst Franziskus die Kirche zur Basilika Minor :




Im Inneren ist die Kirche ein Juwel :




Heute genießen wir eine ganz spezielle Torte :




Øyvind zeigt uns die Weizer Kastanientorte. Eine Geschmacksexplosion für den Gaumen :




Der leckere Kuchen treibt uns an und wird uns für über 70 Kilometern Kraft geben. Blick zurück nach Weiz :




Eine herrliche Sicht auf die Weizer Bergwelt:




Wir haben die Raabklamm erreicht. Ist das nicht ein herrlicher Ort. Friedvoll plätschert die Raab durch ihr hübsches Flussbett :







Der Stoffmühlesteg am nördlichen Ende der kleinen Raabklamm:







Was isst man denn in Österreich gerne ? Wir fahren an so vielen Kürbisfeldern entlang und bekommen spontan Appetit auf Kürbissuppe und Kürbiskernöl :




Rückfahrt nach Weiz :











+++ TELEGRAMM +++ Tausend Wasserfälle in die Ötschergräben….

 Heute stand eine große Wanderung auf dem Programm. Wir wanderten knapp 30 Kilometer durch die  Ötschergräben,  die tief eingeschnittene, klammartige Gräben der Ybbstaler Alpen sind.

Los ging es natürlich mit der Marienzeller Bahn. Wieder begegneten wir den Panoramawagen der Bahn am Bahnhof Wienerbruck :




Die Wanderung beginnt. Øyvind lässt sich vom Duft der Alpenveilchen (Cyklamen) verführen :






Bei unserer Wanderung  begegnen uns viele wunderschöne Wasserfälle.
Hier die Lassingfälle in dem Lassinggraben:









Blick auf den Ötscher. Dieser Berg, auch der Große Ötscher genannt hat eine Höhe von 1893 Metern :




Der nächste Wasserfall, der große Lassingfall fällt viele zig Meter in die Tiefe…




Ich muss mich erst einmal ausruhen :




Die Wege in den  Ötschergräben sind wundervoll aufbereitet und gesichert. Es macht großen Spaß hier zu wandern :










Der Lassingbach fließt in den Erlauf, mitten im Erlaufgraben.








Im dritten Graben stürzt  der Ötscherbach in Richtung Erlauf  hinab.














Die warme Sonne und das glasklare Wasser des Ötscherbachs verführen richtig zum Baden. Der Ötscherbach ist und bleibt aber ein eiskalter Gebirgsbach. Man kann nur wenige Sekunden drinnen bleiben :



Fauna in den Bergen. Hier und da blüht ein Pflänzchen:





Kunst in den Bergen. Neben dem Mirafall entdeckt man das Kunstprojekt „ Cliffhänger“. Von der ersten Idee bis zur Verwirklichung vergingen 13 Jahre. „Cliffhänger“ stellt Fragen zur Zivilisation und Tourismus. Ist mittlerweile Tourismus für viele unerreichbar ? Macht ungezügelter Tourismus nicht vieles kaputt ?







Der Schleierfall beendet unsere Wanderung am Ötschergraben. Wir kehren zurück nach Mariazell :




Der Erlaufstausee wurde von 1908-1911 angelegt. Das Wasserkraftwerk Wienerbruck liefert von hier den Strom für die Mariazeller Bahn :



32 Kilometer wandern machen hungrig und Appetit auf etwas ganz Besonderes. Heute gibt es in Mariazell im Gasthaus Pirker , die spezielle Pirker Torte mit viel Buttercreme und Marzipan:




Ein herrliches Stück Torte :



+++ TELEGRAMM +++ Unterwegs im Mariazeller Land….

Schon vor einiger Zeit wollten wir ins Marienzeller Land fahren und hier die geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und Hochschwab erleben. Heute war es nun endlich soweit. 

Natürlich gab es auch bei unserer heutigen Bahnreise von Sopron über Wien und St. Pölten nach Mariazell mit  der Himmelsbahn einige Probleme, denn ein Baum lag auf den Gleisen und wir mussten nach Winterbach zurücksetzen und auf den Schienenersatzverkehr warten. Alle Reisenden blieben gelassen und wir erreichten 1,5 Stunden später Marienzell :

Wir sind in St. Pölten. Auf Gleis 13 wartet der Zug der Marienzeller Eisenbahn, die Himmelstreppe, auf die Fahrgäste. Die Marienzeller Bahn ist mit einem Streckennetz von 85 Kilometern Österreichs längste Schmalspurbahn :



Die Strecke nach Mariazell ist wunderschön. Man sieht malerische Steinwogen , eindrucksvolle Schluchten , wilde Wasser und weitläufige Wälder. Manche Züge werden sogar mit Panoramawagen geführt und an den Wochenenden wird sogar mit Dampflokomotiven gefahren :




Heute war es in den Bergen sehr windig und es kam wie es kommen musste. Ein Baum fiel ins Gleis und wir mussten in den nächsten Bahnhof zurückkehren. 
Erstaunlich schnell wurde reagiert, denn schon wenige Zeit später kam ein Bus als Schienenersatzverkehr nach Mariazell :




Winterbach. In so einer Umgebung wartet man doch gerne auf den SEV :


  

Im Jahre 1157 begründete der Benediktiner Mönch Magnus den Ort Marienzell und es wurde eine Basilika gebaut. Der Ort ist heute ein Wallfahrtsort und so haben die oftmals hochpreisigem Hotels himmlische Namen.
Wir kommen im eher einfachen „Haus Franziskus“ unter :




Wir starten gleich eine Wanderung zur 1270  Meter hoch gelegenen Bürgeralpe. Dorthin fährt natürlich auch eine Seilbahn. Wir wandern jedoch hinauf und lassen uns später nach unten kutschieren.
Ist das nicht eine herrliche Aussicht ?







Oben auf der Bürgeralpe steht seit 1855 ein Aussichtsturm. Normalerweise kostet der Besuch 8,00 Euro. Heute hat die Kasse geschlossen und wir dürfen den Turm ohne Eintritt zu zahlen besteigen :




Øyvind genießt den Blick ins steirisch-niederösterischische Alpenvorland und es werden von hier aus Pläne für unsere morgige Wanderung geschmiedet:




Natürlich gibt es auf so einer Bürgeralpe auch mehrere Hütten die Gäste einladen. Wir schauen uns die schöne Edelweiß Hütte an :




Hinunter nach Mariazell geht es mit der Seilbahn. Die Abfahrt kostet pro Person 18 Euro und vergeht superschnell, denn wir fotografieren wie wild die herrliche Umgebung :














Mariazell ist auch als kulinarischer Ort bekannt. Hier gibt es eine große Lebkuchen Produktion. Wir probieren hier vor der Basilika das berühmte Lebkucheneis der Familie Pirker :




Mariazell ist der bedeutendste Wallfahrtsort Österreichs. In der Basilika Mariä Geburt wird das hölzerne Mariagnadenbild besonders verehrt :




Blick ins Innere der Kirche :







Diese lustige Kaffee trinkende Figur lädt uns auf einen Kaffee ein. Nach soviel Sightseeing muss einfach ein kleines Päuschen sein :







Schon sind wir wieder unterwegs. Wir stehen an einem Denkmal für den katholischen Seelsorger Pater Abel :


Im späten Sonnenlicht zeigt sich die Stadt von ihren schönsten Seiten :




Postkartenmotiv ! Herzliche Grüße aus Mariazell :




Am Ende des Tages besuchen wir noch den Kalvarienweges der Stadt und laufen die einzelnen Stationen ab :








+++ TELEGRAMM +++ An der Elbe entlang von Dresden nach Dêčín….

Unsere lange Reise von Berlin nach Wien geht weiter. Heute ging es mit dem Fahrrad 80 Kilometer von Dresden nach Dêčín. Durch den Bahnstreik bedingt müssen wir nach Dêčín radeln. Das Wetter und die Strecke hierbei sind wunderbar und wir wären sogar schon fast wieder enttäuscht wenn wir doch mit dem Zug diese wunderbare Fahrradstrecke nur vorüber huschen sehen würden…..

Zunächst stand aber noch etwas Sightseeing in Florenz des Nordens , dem Elbflorenz an. 

Blick aus unserem Hotelzimmer:




Radelnd durch die wundervolle Altstadt :




Der Dresdner Zwinger, hier hat sich jetzt ein modernes Riesenrad hinein geschmuggelt:




Die Semperoper :




…und die Frauenkirche:







Schon sind wir am Elbufer unterwegs :



Die neun Dampfschiffe der Dresdner Weißen Flotte fahren wieder bis nach Bad Schandau :



Dresdner Elbbrücken :





Die Löschwitzer Brücke , weithin bekannt als das Blaue Wunder von Dresden

 :






Einfahrt nach Pirna. Auf dem Hauptplatz angekommen bewundern wir das schöne Renaissance Rathaus der Stadt :


Was wäre ein Besuch der Stadt ohne den Genuss der typischen Sächsischen Eierschecke?
Wir lassen es uns richtig gut schmecken :





Øyvind genießt auch ! Im Hintergrund sieht man auch die Sonnenuhr des Rathauses :




Dieser freundliche Husky kann mit Eierschecken nichts anfangen. Er möchte lieber Wasser aus dem Pirnaer Brunnen :



Ich helfe ihm dabei ein wenig :




Jetzt wird es an der Elbe so richtig schön. Wir erreichen das Basteimassiv mit seiner Aussichtsplattform und dem Tiedgestein. Ein herrlicher Anblick :









Wasserspaß auf der Elbe im Kurort Rathen. Bei diesem herrlichen Wetter sind etliche Menschen unterwegs :





Øyvind genießt das Bier und ich dazu noch die wundervolle Aussicht hinter ihm. Wir sind schon kurz vor Bad Schandau :



Ein Höhenkletterer besteigt gerade seinen Felsen. Puhhhh, mir wird dabei schon vom zugucken schwindlig :


Blick auf Bad Schandau und auf dem Historischen Personenaufzug:





Wir sind in Tschechien! Das alte Grenzschild ist politisch nicht mehr ganz korrekt. Aber egal , wir haben Deutschland verlassen:



Dêčín oder deutsch Tetschen ist erreicht. In der Stadt findet gerade ein großes Weinfest statt. Dêčín gefällt uns sehr  gut. Das Tetschner Schloss stammt aus dem 10. Jahrhundert und thront würdevoll über der Stadt :


Natürlich radeln wir hinauf und besuchen das Schlossgelände :








Wir übernachten am Stadtrand von Dêčín an der Kapelle eines ehemaligen Klosters. Eine sehr gute Entscheidung. Ein Blick aus unserem Fenster :




Ein 2 ** Hotel! Ein besser besterntes Hotel könnte sich hier einiges abgucken.
Wir fühlen uns hier richtig wohl :




Da wir in Böhmen sind müssen wir unbedingt das Böhmische Bier und das herrliche Böhmische Essen probieren. Uns erwarten Knödel, Fleisch , Bier und süße Mehlspeisen:










Inzwischen ist es Abend geworden. Wir spazieren noch einmal um unser Hotel und blicken auf die Klosterkirche. Morgen geht es mit dem Zug weiter nach Wien :



+++ TELEGRAMM +++ Ferienstart mit Hindernissen….

 

Endlich beginnt unser Urlaub  und wir  haben große Probleme an unser Urlaubsziel zu kommen. Die Gewerkschaft der Lokführer hat den Bahnverkehr fast gänzlich lahmgelegt. Leider fährt auch unser Zug von Berlin nach Wien  nur mit einem verkürzten Laufweg. Wir müssen also mit den Privatbahnen die nicht streiken irgendwie nach Decin kommen.

Wir fahren circa 7 Stunden und müssen in Bestensee, Halbe, Cottbus, Görlitz , Bischofswerda und Dresden umsteigen…..:

Die Bahnsteige sind leer ,die Züge aber immer voll. Mit dem Fahrrad und viel Gepäck macht das keinen großen Spaß:




Von Bestensee nach Halbe besteht Schienenersatzverkehr. Wir radeln bei besten Wetter durch das Brandenburger Land. An dieser Badestelle am Güldensee bekommen wir Lust auf ein erfrischendes Bad:




Stop an einer Zugbrücke. Die Radfahrer und Autos müssen den Schiffsverkehr passieren lassen :




Eine schnelle Pizza essen wir im Zug von Görlitz nach Bischofswerda :




Ankunft in Dresden! Unser heutiges Tagesziel ist erreicht. Morgen radeln wir von Dresden nach Dêčín. Dort startet unser Zug nach Wien.

Kennt ihr den Pusteblumenbrunnen von Dresden? Wir beide haben uns in diesen Brunnen verliebt.
Seit 1970 versprühen 3 Pusteblumen sehr feines Wasser. Je nach Sonnenstand kommt es dabei zu wunderschönen Farben.






+++ TELEGRAMM +++ An der Spree zurück nach Berlin….

 ….heißes Wetter scheint uns irgendwie besonders zu motivieren, denn bei fast 30 Grad radelten wir von Bad Saarow 90 Kilometer (mit etlichen Umwegen) zurück nach Berlin. Es ging an der Spree entlang und wir konnten viel Neues entdecken.

Es ist kurz nach 09.00 Uhr. Die Spree zeigt sich wild romantisch :




Dieses Kunstwerk heißt eigentlich „Grille“, Øyvind titelt es jedoch in „Grashüpfer“ um. Ich finde das passt wirklich besser :




Heinrich Heines Libellengedicht kommt mir hier in den Sinn :

“ Liebe Libelle 
flieg‘ nicht so schnelle
Denk der Gefahren 
die deiner harren….“





Hier sehen wir einen Trompetenbaum! Stolz erzählt uns der Besitzer, dass er ihn aus Bulgarien mitgebracht hat :





Heute entdecken wir auch mal wieder etwas ganz neues, nämlich den Hofladen und das „Cafe Klitzeklein“ in Hartmannsdorf. Familie Kaufmann bietet hier seltene Apfelsorten, frische Kuhmilch, leckere Säfte und Geschlachtetes zum Mitnehmen an.
Wir essen natürlich hier auch Kuchen :













Ein kleiner Streichelzoo ist auch da. Die kuschligen Hasen freuen sich sehr über unseren Besuch :





Moorlandschaft….:





…..mit komischen Vögeln :





Hier war jemand besonders fleißig und hat für die Wanderer und Radfahrer eine kleine hübsche Pausenstätte eingerichtet. Die liebevoll hergestellten Figuren gefallen uns richtig gut :








+++ TELEGRAMM +++ Wieder einmal Bad Saarow….

 ….wir haben Lust auf eine Radtour und entscheiden uns beinahe spontan für eine Radtour nach Bad Saarow. Dort wollen wir in unserem Lieblingshotel übernachten und auch die Therme wieder einmal besuchen.

Die Regionalbahn bringt uns nach Erkner. Von dort starten wir unsere heutige Radtour.


Wir sind in Spreenhagen. Øyvind fühlt sich wohl :




 Blick auf die Spree :




Hier sehen wir die akrobatische Gefiederpflege eines Schwans :




Kunst am Radweg. Ulf Schüler hat dieses Gesicht geschaffen. Ein imposanter und zugleich ein geheimnisvoller Anblick. Das Werk trägt den Namen „Rauschen“. Der Betrachter ist eingeladen sich selbst Gedanken zu machen :




Ankunft in Bad Saarow. Blick auf das historische Bahnhofsgebäude. Der Brunnen „Lebensfreude“ spricht mich immer wieder an. Ein herrlicher Anblick und ein sehr schönes Fotomotiv:




Unser „Velotel“. Radfahrer sind in diesem Hotel immer gern gesehen. In der letzten Zeit ist es unsere erste Adresse in Bad Saarow :




Das Strandbad von Bad Saarow. Der Scharmützelsee hat heute eine angenehme Temperatur von 24,5 Grad    :





„Landhotel Unter den Eichen“ – ein traditionsreiches Hotel mit hervorragendem Kaffeetisch :





Schaufenster im Kurpark. Im Hintergrund sieht man die Saarow Therme. Gleich werden wir schwimmen gehen :




Die Pizza des Tages gibt es im „Restaurant Amiceria“. Wir fühlen uns bei den Freunden sehr wohl :


+++ TELEGRAMM +++ Genuss Wochenende in Berlin….

 …bei schönem und sonnigen Wetter  stehen am Wochenende Radtouren zu Badeseen an. Höhepunkte sollen natürlich die Besuche von Gaststätten und Cafés sein. Kurzum, wir wollen zum Urlaubsausklang Radfahren und noch einmal so richtig genießen!

Viele wissen es immer noch nicht. Seit 2017 hat Berlin eine Seilbahn. Damals fand in den Gärten der Welt  die IGA statt und geblieben ist diese Seibahn mit 1,5 Kilometer Länge. 

In 35 Metern Höhe hat man eine herrliche Aussicht. Lustigerweise heißt die Bergstation der Seilbahn „Wolkenhain“ , liegt also hochoben in den Wolken  :




Heute begleiten uns Lutz und André. Øyvind möchte ihnen unbedingt das ungarische Restaurant „ Zum Ziehbrunnen“ vorstellen :



Schade, dass dieses urige Restaurant an Berlins östlicher Stadtgrenze liegt. Uns gefällt es hier immer prima! Hier gibt es typisch ungarische Gerichte, Themenabende und ausgewählte Biere. Wer mag, kann auch ungarischen Paprika für die hauseigene Küche kaufen.

Ich genieße hier die original ungarische Fischsuppe Halászlé. Natürlich stilecht im Kessel serviert :





Auch André und Lutz sind begeistert :








Nach unseren gestrigen 40 Radkilometern radeln wir am Sonntag  über 85 Kilometer. Hier machen wir Rast am Waldsee Grünefeld :





Øyvind schwimmt eine große Runde :





Ich lass mich einfach mal treiben :




Zu Gast im Ziegenhof. Wer viel radelt muss auch viel trinken. Im Strandkorb schmeckt frische Ziegenmilch am besten :





Auch der Käsekuchen ist mit Ziegenmilch produziert und schmeckt fantastisch,






Die Ziegen stehen heute auf der weitläufigen Weide und wollen einfach nicht fotografiert werden. Dafür treffen wir etwas später auf diese Alpaka Herde :







+++ TELEGRAMM +++ 90 Kilometer hin und zurück nach Duderstadt….

 

….nach unserem gestrigen Ruhetag radeln wir heute wieder über 90 Kilometer. Eine Tour die durch viele geschichtsträchtige Orte bis in die wunderschöne Stadt Duderstadt führte.

Ankunft an der Burgruine Hardenberg. Im Vordergrund sieht man die Kornbrennerei Hardenberg. Die Burg Hardenberg findet ihre erste Erwähnung im Jahre 1101. Die  Burgruine ist gut erhalten und lädt zur Besichtigung ein.



Ankunft in Ebergötzen. Auf dem ersten Blick ein eher unscheinbarer Ort.




Es gibt aber doch eine Besonderheit. Der Dichter , Maler und Zeichner Wilhelm Busch lebte mehrere Jahre in diesem Dorf.  Mit neun Jahren gaben ihn seine Eltern zur Erziehung in die Obhut seines Onkels, einen Pfarrer. In seinen jungen Jahren und durch die Freundschaft zum gleichaltrigen Müllersburschen kamen ihm hier bereits Ideen zu seinem späteren berühmten Buch „Max &  Moritz“.

Da die Wassermühle heute geschlossen war, lassen sich die neuzeitlichen Max und Moritz vor dem Busch Haus fotografieren:




Am Nachmittag bessert sich das Wetter deutlich. Duderstadt empfängt uns in freundlichen Farben. Die Innenstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern gefällt uns ausgesprochen gut. Wir sind überwältigt von dieser herrlich-sehenswerten Stadt :



Blick auf die Basilika St. Cyriakus :




Im Innern ist meiner Meinung nach die Basilika etwas zu dunkel. Dennoch gefällt mir die Kirche sehr gut :





Hier genießen wir heute unser leckeres Eis :




„Projekt unter Freunden“,  so nennt der Musiker Peter Maffay das Tabaluga Fachwerkhaus in Duderstadt. In einem über 400 Jahre alten Fachwerkhaus können benachteiligte Kinder unbeschwerte Ferien verbringen :



Eines der schönsten Rathäuser Deutschlands ist das Duderstädter Rathaus (rechts im Bild). Früher war dieses Haus ein Kaufhaus und wurde erst später zum Duderstädter Rathaus :




Auf dem Marktplatz besuchen wir das Teilungsdenkmal , welches an die deutsch – deutsche Teilung erinnert. Im Hintergrund sieht man das berühmte historische Hotel „Zur Tanne“ :




Øyvind überwindet hier die Teilung :





Der Weserturm ist mit seiner gedrehten Turmspitze ein besonderes Wahrzeichen der Stadt. Zufrieden verlassen wir Duderstadt :



+++ TELEGRAMM +++ Zwei Mal durch das Fuldatal….

…heute steht eine Fahrt von Hann. Münden durch das Fuldatal nach Kassel an. Von dort wollen wir mit dem Zug nach Göttingen fahren. Gleich nach Ankunft in Kassel beschließen wir, dass wir wieder zurück radeln und das Fuldatal noch einmal genießen wollen. Eine herrliche Idee an diesem heißen Tag….

Es ist kurz nach 8 Uhr. Wir genießen die unberührt wirkende Natur. Nebelschwaden über der Fulda geben dem Bild etwas mystisches :







Ein Graureiher wartet auf Fisch :




Zwei Eisenbahnbrücken über der Fulda :








Hier , am Niedersachseneck entdecken wir das Niedersachsenpferd :





Heute Nachmittag erreichen wir Hardegsen. Hier beenden wir unsere Radrundfahrt an Elbe , Saale, Werra , Fulda und Leine.

+++ TELEGRAMM +++ Werra Tour nach Hann. Münden….

 ….schon zeitig checken wir im „Hotel Martina“ aus und unsere kurze Fahrt ( ca. 40 Kilometer) nach Hann. Münden beginnt. Wir radeln am Werra Ufer entlang und haben sehr schöne Blicke auf den Fluß und die Landschaft. 

Heute begegnen uns viele Radfahrergruppen. Wir sind im Gegensatz zu den letzten Tagen also nicht mehr alleine unterwegs.

Abschied vom „Hotel Martina“. Wir haben hier ausgezeichnet geschlafen und ein leckeres Frühstücksbuffet genossen :




Was fehlt auf diesem Bild ? 
Natürlich ein Zug der fotogen über die Brücke der Eisenbahnstrecke Bebra – Göttingen fährt :




Burg Ludwigstein , die spätmittelalterliche Burg ist heute eine Jugendburg. Auf ihr befindet sich nämlich heute eine Jugendherberge:





Schon um 12.00 Uhr treffen wir in Hann. Münden ein. Zum Einchecken ins Hotel ist es noch viel zu früh.
Wir dürfen unser Gepäck abstellen und unternehmen noch eine kleine Runde..
Hier stehen wir an der Werra Brücke. Es ist eine der ältesten Brücken Norddeutschland. Die Brücke wurde 1250 erbaut :





Wir radeln hinauf zur Tillyschanze. Dabei handelt es sich um einen 25 Meter hohen Aussichtsturm. Man soll von hier einen guten Blick auf die Hann. Mündener Altstadt haben :






Øyvind macht da oben diese schönen Fotos. Allerdings ist die Sichtachse auf die Weser schon etwas zugewachsen. Einen herrlichen Blick auf die Altstadt hat man allemal :








Bei einem Besuch von Hann. Münden gehört natürlich der Besuch des Wesersteins unbedingt dazu. 
Die Inschrift des Steines lautet :

„Wo Werra sich und Fulda küssen
Sie ihre Namen büßen müssen
Und hier entsteht durch diesen Kuss
Deutsch bis zum Meer der Weserfluss
Hann. Münden, d. 31. Juli 1899“





Willkommen an der Weser :




Auf dem Marktplatz findet buntes Treiben statt. Man feiert heute den CSD Hann. Münden. Die kleine städtische Community hat sich heute hier eingefunden:


Bilder aus der schönen Innenstadt mit seinen  vielen Fachwerkhäusern :



Das Rathaus der Stadt :






Genuss gab es heute natürlich auch genügend. Wir genießen italienische Speisen im Restaurant „Rialto“ :





+++ TELEGRAMM +++ Fahrt zur „Perle des Werratals“….

 ….wieder erwartet uns heute ein sehr heißer Tag und so starten wir ziemlich früh zu unserer Radfahrt. Zunächst machen wir noch eine Abschiedsrunde durch Eisenach zum Bachhaus. Dort steht Johann Sebastian Bach in der Sonne und zeigt sich am frühen Morgen besonders fotogen.

Schnell erreichen wir das Werratal und bewundern vom Radweg aus unzählige Burgen , Kirchen und Schlösser. Es ist gar nicht möglich jede einzelne Burg zu fotografieren. Es sind einfach zu viele….

Schon am frühen Nachmittag erreichen wir Bad Sooden – Allendorf mit seinem gut erhaltenen Fachwerkkern im Stadtteil Allendorf. Die Stadt Bad Sooden – Allendorf wird als „Perle des Werratals“ betitelt. Vor unserer Reise kannte ich die Stadt gar nicht und bin völlig überrascht wie schön diese ist.

Abschied von Johann Sebastian Bach in Eisenach :



Die Burg Creuzburg wurde im 12 Jahrhundert als Festungsburg zum Schutz der Stadt Creuzburg gebaut :



Rast in Mihla. Wir wollen die spätgotische St. Martins Kirche besuchen :





Die Kirche ist nur im Eingangsbereich geöffnet. Øyvind gelingt dennoch ein guter Schnappschuss durch die Fensterscheibe :




Diese Burg ist doch einfach märchenhaft!!! Es ist die Normannburg über Treffurt. Karl der Große ließ 768 diese Burg errichten :





Treffurt ist die letzte größere Stadt in Thüringen. Hier wollen wir im Eiscafé am Markt noch ein letztes Thüringisches Eis genießen.






Das Rathaus der Stadt ist eines der bedeutendsten Fachwerkhäuser in Thüringen. In Treffurt könnte man ruhig einmal auch länger Urlaub machen. Es ist eine herrliche Radfahrer- und Wandergegend :







Warum muss es denn nur so heiß sein. Unsere Fahrradtachometer zeigen über 40 Grad in der Sonne an. Wir stoppen jetzt viel öfter und lassen uns Wasser und Alkoholfreies Bier reichen. Fleißige Radfahrer werden überall erwartet :











Eine andere Art der Erfrischung sind diese Kneippbecken. Wir nehmen die Einladung gerne an :










Wir kommen in der Fachwerkstadt Bad Sooden – Allendorf an. Die Innenstadt ist ein Traum. Im Stadtteil Sooden befindet sich ein großer Kurpark mit langem Gradierwerk. Hier einige Bilder aus der Stadt :


Fachwerk Ensemble in der Kirchstraße :














DieSonnenuhr geht leider nicht richtig. Wir sind schon viel später. Die Sonne ist heute nicht kleinzukriegen :




Morgen geht es weiter nach Hann Münden…..

+++ TELEGRAMM +++ Wanderung rund um Eisenach….

 Die Fahrräder blieben heute in der Hotel Garage. Wir wollten stattdessen und gerade bei dieser Hitze nur ein wenig wandern. Diese kleine Wandertour wurde dann aber doch zu einer großen und so waren wir bereits am Nachmittag über 23 Kilometer gewandert.

Das Schöne dabei, es hat riesigen Spaß gemacht am Rennsteig durch den schattigen Wald zu wandern und durch die kühle Landgrafen – und Drachenschlucht zu gehen. Am späten Nachmittag erreichten wir die fast menschenleere Wartburg.

Schon früh um 09.00 Uhr sind wir wieder am Burschenschaftsdenkmal. Bereits jetzt ist klar, dass der Tag richtig heiß werden wird  :




Also schnell hinauf in den schattigen Wald , hinauf zum Rennsteig. Der Rennsteig ist insgesamt 170 Kilometer lang und führt durch den Thüringer Wald , das Thüringer Schiefergebirge und durch den Frankenwald :




An dieser Informationstafel erfahre ich wie einer Sage nach aus dem Ort Satansstedt der Ort Sättelstedt wurde :




Oyvind ruht sich derweil unter dieser wunderschönen Eiche aus :




Hier machen wir eine kleine Rast. Immerhin haben wir schon über 12 Kilometer hinter uns gelassen :



Wir haben die Landgrafenschlucht erreicht. Nach einer alten Sage nach soll sich hier im Jahre 1306 Friedrich der Gebissene vor seinem Vater versteckt haben, der ihm die Erbfolge streitig gemacht hatte :









Danach geht es in die Drachenschlucht. Durch diese Schlucht sind wir schon mehrmals gewandert. Besonders imposant war unser Besuch in der Drachenschlucht  im Jahr 2013 . Damals war es knackig kalt und die Drachenschlucht gefroren. Heute das komplette Gegenteil mit extremer Hitze draußen, in der Schlucht herrschte angenehme kühle Luft über  dem kalten Bach, der unter uns in Richtung Eisenach hinabstürzt:



Øyvind passt gerade einmal so durch die Drachenschlucht. Ich muss schon deutlich mehr den Bauch einziehen :




Jetzt wollen wir noch zur Wartburg laufen,  die uns schon aus der Ferne grüßt :








Das Wirtshaus auf der Wartburg bietet erfrischende, gekühlte Getränke zu moderaten Preisen an. Heute sind auffallend wenig Touristen unterwegs :




Corona bedingt sind die Ausstellungen derzeit nur eingeschränkt besuchbar :




Das kleine Täubchen fühlt sich hier richtig wohl :



Zufrieden wandern wir zu unserem Hotel weiter. Morgen benutzen wir wieder unsere Fahrräder…..

+++ TELEGRAMM +++ Mit viel Genüssen von Erfurt über Gotha nach Eisenach

 ….unsere 75 Kilometer lange Radtour startete heute schon am frühen Morgen. Da es wieder mit über 30 Grad sehr heiß werden sollte, wollten wir die milderen Temperaturen am Vormittag gut nutzen.

Die schöne Stadt Gotha hat uns positiv überrascht. Hier gab es sehr viel zu sehen und zu fotografieren. Die Stadt ist wunderschön angelegt.

Eisenach kennen wir bereits von früheren Besuchen. Was macht man bei so heißen Wetter? Wir suchen uns schattige Plätze in Cafés und Restaurants und genießen die Thüringer Küche. So kann man sich im Urlaub wohlfühlen! 




Rast an einem Stausee mit extrem wenig Wasser :




Øyvind bei seiner Lieblingsbeschäftigung – Fotografieren :



Wir erreichen Gotha. Ein herrliches Städtchen, welches von 1640 – 1825 Residenzstadt des Herzogtums Sachsen – Gotha – Altenburg war :




Ein schnelles Bild gegen die Sonne. Fotografisch nicht besonders schön, aber man sieht die andere Seite des Residenzschlosses :




Die Wasserkunst Gotha beginnt hier mit dem Oberen Springbrunnen. Über drei Ebenen von 72 Metern fließt das Wasser hinunter zu einem kleinen Wasserfall :







Suchbild ! Finde Øyvind:




Frisch restauriert! Gothas altes Rathaus :




Nach einem großen und leckeren Eis verabschieden wir uns von Gotha. Wir müssen noch 25 Kilometer bis Eisenach radeln :




Willkommen in Eisenach! Johann Sebastian Bach ist der große Sohn der Stadt :





Die nächste wichtige Person der Stadt:Auf dem Karlsplatz steht seit 1895 das Denkmal welches den Reformator Martin Luther ehrt. Luther hielt sich  von 1521 bis  1522 auf der Wartburg auf :




Wir stehen vor dem Georgsbrunnen auf dem Marktplatz. Als vergoldeter Drachentöter thront St. Georg , der Schutzpatron der Stadt über den achteckigen Brunnen :




Genuss pur. In einer Pizzeria essen wir Vorspeisen und ein sündhaft leckeres Tiramisu. Dazu gibt es ein erfrischendes alkoholfreies Bier :




Danach wandern wir noch zum Burschenschaftsdenkmal , welches von 1900 – 1902 auf der Göpelskuppe erbaut wurde. Das über 33 Meter hohe Denkmal lädt zur Besichtigung und zur Besteigung des Turms ein :





Nun geht es  weiter zum benachbarten Berghotel.  Heute genießen wir die Thüringer Küche mit Original  Thüringer Klößen. Zugegeben, eine deftige Mahlzeit, aber nach 75 Fahrradkilometern und einer kleinen Wanderung darf man sich das schon einmal gönnen :





Wow!!! Øyvind hat die vegetarischen Thüringer Klöße mit Spinat für sich entdeckt !
Im Hintergrund sieht man im Abendlicht die Wartburg. Ich finde das sehr romantisch:





Ein herrlicher Tag geht zu Ende :



+++ TELEGRAMM +++ Ankunft in Thüringen…..

 …heute ging es von Bad Sulza über Weimar hinein nach Erfurt. Wir sind nun in Thüringen angekommen. Vom Ufer der Saale entdecken wir wieder viele Burgen und schauen uns die Saale Weingebiete an :



Bad Sulza ist erreicht. Dieses Gradierwerk ist 325 Meter lang und 13 Meter hoch. Ein Riese unter den Gradierwerken :




Apropos Riese : Der sitzende Riese wartet hier auf Beachtung :




Auf diesen Bild sieht man die schönsten Burgruinen des Tages. Links die Rudelsburg und rechts die Burg Saaleck. Unsere Radfahrt auf der Straße der Romantik gefällt uns super :




Wir beneiden diesen (See) Radfahrer ! Heute ist es wieder deutlich heißer als erwartet geworden :




Ankunft in Weimar, in der Weimarer Republik. Die Stadt ist sehr voll. Es sind schon wieder etliche Touristen unterwegs. Ich staune über Øyvind. Der entdeckt doch tatsächlich die weltberühmten Thüringer Klöße für sich:


Weimar ist eine herrliche Stadt. Es gibt viel zu sehen und etliche Persönlichkeiten haben hier gelebt. Hier das Foto des Tages :




Die Musikschule von Weimar trägt den Names des Komponisten Johann Nepomuk Hummel. Hummel  lebte in Weimar. Hier ist er auch auf dem Städtischen Friedhof beerdigt:




Franz Liszt der nächste berühmte Einwohner Weimars. Sein Wohnhaus lädt heute zur Besichtigung ein :





Das Neue Museum Weimar ist derzeit nur Freitags geöffnet. Gezeigt wird die sehenswerte Ausstellung „ Ein Fest für die Sinne“:




Hier einige Bilder aus Erfurt :






Schon Luther meinte über Erfurt  „ die Stadt liegt am besten Ort ,da muss eine Stadt stehen“ :





Wir sind auf dem Fischmarkt angekommen und blicken auf das Erfurter Rathaus. Das ursprüngliche Rathaus wurde abgerissen. Wir sehen hier schon den „Neubau“ aus dem Jahre 1869 :




Die Hohe Domkirche St. Marien. Sehenswert ist auch die 70 stuftige Freitreppe :



Mit 108 Fahrradkilometern hatten wir heute unsere längste Etappe. Morgen geht es weiter nach Eisenach …..

+++ TELEGRAMM +++ 90 Kilometer durch das Burgenland….

 ….frühmorgens starten wir in Halle. Eine große Tour steht heute auf dem Programm. Wir radeln von Halle über Merseburg, Weißenfels nach Naumburg. Es geht durch das Burgenland. Uns werden heute einige mittelalterliche Burgen begegnen.

Zunächst wird es aber sehr modern. Wir befinden uns hier an der Eisenbahnschnellfahrstrecke Halle – Erfurt, bzw. Erfurt – Leipzig. Die Saale-Elster Brücke ist eine technische und architektonische Meisterleistung. Diese Brücke ist mit 6465 Metern das längste Brückenbauwerk in Deutschland und die längste Fernbahnbrücke Europas. Auf der Brücke besteht darüber hinaus eine Streckenverzweigung von über 2000 Metern :




Glück gehabt , da hinten fährt ein ICE über die Brücke :




Über diese Eisenbahnbrücke dürfen auch wir radeln. Es ist aber ziemlich schmal hier :



Ein Silberreiher wartet hier auf Frischfisch. Øyvind hat ein gutes Auge und entdeckt den Vogel sofort !





Wir radeln weiter nach Merseburg und besuchen den eingesperrten Raben. Später fahren wir zum Dom -Blick an der Saale. Ein herrlicher Fotostandort :






Merseburg ist wieder ziemlich leer. Wir kennen die Stadt gar nicht anders. Hier gönnen wir uns erstmal ein Eis :




Solche Brücken sieht man selten. Wir staunen über den monströsen Brückenbogen :




Wir sind auf dem Marktplatz in Weißenfels und schauen auf das Rathaus der Stadt :




Einen Gustav-Adolf kennen wir auch in Berlin ! Hier ein Stein für den ehem. schwedischen König:





Der Turm der St. Marienkirche ist weit zu sehen :



Øyvind kennt vom Hören auch Heinrich Schütz. Schütz lebte die letzten Jahre seines Schaffens in Weißenfels und wurde in Dresden in der Frauenkirche beerdigt.
Heinrich Schütz gilt als der bedeutendste deutsche Komponist des Frühbarocks :




Wir radeln weiter und erleben kurz vor Naumburg die Burg Schönburg. Die Burg ist sehr gut erhalten. Hier gründete der junge Friedrich Nietzsche die künstlerisch-literarische Vereinigung „Germania“ :


Traum Wetter und Traumbilder aus Naumburg. Ein Highlight ist natürlich der Naumburger Dom den wir schon früher besucht hatten :





Der Marktplatz von Naumburg :







Heute übernachten wir am Ostbahnhof in Naumburg. Der alte Güterschuppen auf der Ladestraße wurde liebevoll restauriert. Wir fühlen uns hier sehr wohl :










+++ TELEGRAMM +++ Radtour nach Seeburg …

 …heute wird es richtig süß , denn wir radeln zum Süßen See nach Seeburg.

Der Süße See wird von der Bösen Sieben gespeist und ist das Naherholungsgebiet der Hallenser. Für den Radfahrer sind die Radwege dabei allerdings noch nicht so gut ausgebaut. Eine 15 Kilometer lange Runde um den Süßen See kann man dabei schon unternehmen.

Salzmünde hat schon deutlich bessere Zeiten erlebt. Man kann den Charme des Ortes aber spüren. Wir schauen hier auf das Rathaus :




Weinkenner Øyvind ist im Weingebiet rund um Halle angekommen. Wir fahren an mehreren Weingütern vorbei :




Willkommen am Süßen See. Im Hintergrund sieht man schon Seeburg :




Hier machen wir Rast. Plötzlich ist es sehr windig geworden. Ich muss die Jacke wieder anziehen :




Hier sieht man das Renaissance Schloss Seeburg  mit dem Witwenturm etwas besser. 
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 9. Jahrhundert :




Die Rückfahrt nach Halle erfolgt in bunten Farben. So reist man gerne :






Ankunft in Halle . Die Oberburg Giebichenstein ist seit dem Jahre 1906 im Besitz der Stadt Halle. Nach umfangreicher Rekonstruktion kann man nun wieder den Torturm und den Gewölbekeller der Burg besichtigen :



+++ TELEGRAMM +++ Unsere Wohlfühloase in Halle….

 ….während einer Radtour genießt man eigentlich nie so ganz seine Unterkunft. Man radelt den ganzen Tag und freut sich auf eine Schlafstätte.

Dieses Mal ist es jedoch anders. Wir sind in der Unterkunft „ Wolkentor“ angekommen. Hier wird Zen meditiert und die Wohnanlage ist besonders entspannend angelegt. Das tut uns beiden richtig gut.

Wir sind angekommen. Beruhigend plätschert das Wasser :




Eine wunderschöne Anlage mit vielen kleinen Details , die bewundert werden können :




Hier kann man sich doch so richtig wohlfühlen:




Unser Apartment hört auf den Namen Wasserfall:




Øyvind genießt den Tag nach langer Radfahrt :