+++ TELEGRAMM +++ Karower Herbst…..

 

Herbststimmung an den Karower Teichen !
Wir radeln heute an der Panke entlang bis nach Bernau. Unterwegs machen wir Stopp am Beobachtungspunkt Inselteich und fahren danach zur Moorlinse.
Wir genießen die Sonne und die schönen Farben :


Noch ist es am Inselteich ruhig :


Plötzlich kommt ein Vogelschwarm daher und lässt sich laut auf dem Inselteich nieder :



Wir sehen Graugänse , Kormorane , Höckerschwäne und andere Vogelarten :








Der Aussichtspunkt an der Moorlinse. Hier ist heute nur wenig Betrieb. Offenbar tummeln sich alle Vögel am bunten Inselteich :



Nur wenige Kilometer weiter besuchen wir Berlins höchsten Berg. Auch Arkenberge zeigt sich richtig schön herbstlich :



Wunderschöne Gedanken von Theodor Fontane :
Herbst

O du wunderschöner Herbst,
Wie du die Blätter golden färbst,
Deiner reinen Luft so klar und still,
Noch einmal ich mich freuen will.

Ich geh den Wald, den Weiher entlang;
Es schweigt das Leben, es schweigt Gesang,
Ich hemme den Schritt, ich hemme den Lauf
Erinnerungen ziehen herauf.

+++ TELEGRAMM +++ Goldene (Herbst)zeiten in Köpenick….

 ….heute kramten wir noch einmal die kurzen Hosen hervor und radelten an der Wuhle entlang nach Köpenick. Von dort radelten wir noch ein Stückchen weiter zum Müggelsee. Leider kam erst am späten Nachmittag die Sonne so richtig hervor, dennoch hatten wir viel Spaß und konnten einen herrlichen Sonnenuntergang erleben.

Am S-Bahnhof Köpenick blicken wir auf die herbstliche Wuhle :


Willkommen im Schloß Köpenick. Das Schloß befindet sich auf einer Insel in der Dahme, kurz bevor diese in die Spree mündet. Erbaut wurde das Gebäude im 1500 Jahrhundert und beherbergt heute ein Kunstgewerbemuseum.






Uns gefällt besonders die Skulptur „Zwei Giraffen“ von Hans-Detlev Henning :











Weiter geht es zum Müggelsee :


Blick auf’s Köpenicker Meer – dem Müggelsee :




Foto des Tages !!! Øyvind nascht mit dem Buddy Bären „Hauptmann von Köpenick“ ein leckeres Eis :



Jetzt wird es richtig schön !!! Am Biesdorfer Habermannsee taucht die Sonne den See in die allerschönsten Farben :



Wir beobachten diese Malerin :



Sonnenuntergang am Habermannsee…..:



Ein stimmungsvolles Foto von Øyvind krönt den heutigen Blog :



+++ TELEGRAMM +++ Der BER ist fertig ! Kaum Reisende , aber viele Schaulustige…..

 …gestern am 31.10.2020 öffnete mit über 9 Jahren Verspätung der neue Flughafen von Berlin und Brandenburg. Wegen der Corona Pandemie sind Reisende (noch) selten, dafür kommen aber viele Schaulustige zum Flughafen um sich den Berliner Steuersumpf in Natura anzuschauen…..:


Nun darf auch das Steigenberger Hotel die ersten Gäste empfangen. Der Springbrunnen vor dem Hotel bleibt vorerst außer Betrieb :



Zur Zeit ist nur das Terminal 1 in Betrieb:


Ein schönes Zitat von Willy Brandt :




Der Flugplan ! Die Tafel gestaltet sich sehr übersichtlich :



Abferigungsschalter von EasyJet :



Eigentlich ein schöner Flughafen. Die Farbgebung, verbunden mit einer eleganten Nussbaumoptik erinnern mich etwas an den zeitlosen Osloer Flughafen.
Das Architektenbüro Meinhard von Gerkan hat versucht mit der Glasfassade, den wenigen Säulen und dem vielen Holz eine schwerelose Transparenz zu schaffen. Hingucker ist auch die schwerelose rote „Wolke“ die über den BER schwebt.
Es handelt es sich hierbei um das Kunstwerk von Pae White. Die US Amerikanerin hat den 37 x 27 Meter aus rotem Metallgewebe bestehenden „Magic Carpet“ entworfen. Laut Künstlerin ist es eine „Membran zwischem Bekannten und Unbekannten , Realität und Imagination, Erinnerung und Hoffnung“ :



Sonst soll es ein Raum der Stille sein, heute geben sich jedoch die Schaulustigen die Klinke in die Hand :








Ach, ich wäre auch gerne mal wieder weggeflogen……

+++ TELEGRAMM +++ Herbstausflug zu den Ziegen….

 …ein letztes Mal in diesem Jahr besuchen wir unseren Ziegenhof in Flatow. Wir kaufen wieder frischen Ziegenjoghurt und lassen es uns mit Ziegenmilch , Kaffee und leckeren Tortenstücken gut gehen. 

Fahrt durch den Berliner Eiskeller! Der Herbst zeigt sich in bunten Farben. Die Sonne lässt sich heute leider nur kaum blicken :

 
Rutschig ist es natürlich auch….:

 

 
Ankunft am Ziegenhof. Wir werden wieder sehr nett bedient und natürlich schmeckt es uns wunderbar :
 
Aha ! Oyvind nimmt heute gleich 2 Stückchen Kuchen :
 
 
Herbstzug der Kraniche. Lautstark ziehen die Kraniche über unsere Köpfe hinweg gen Süden. Bei ihren Überflug erreichen Sie Geschwindigkeiten von 70 – 80 Kilometer pro Stunde :
 
 
Die Grus grus fliegen aus den Norden kommend in Richtung Rhein-Main Gebiet und dann weiter über Frankreich bis in die Pyrenäen :

 
Gute Reise !

 

 

 

 

 

 

 

+++ TELEGRAMM +++ Fahrradtour auf der 66 Seen-Wanderroute….

 ….endlich wieder schöner Sonnenschein! 

Das herrlich warme Oktoberwetter ließ uns noch einmal kurze Hose tragen und wir machten uns mit der S-Bahn auf in Richtung Straußberg. In Hegermühle begann heute unsere Radtour.

Sie war gar nicht so einfach , denn die 66 Seen Wanderroute ist nur bedingt für Radfahrer geeignet. Märkischer Treibsand , häufiger Bodenwurzelbewuchs ,durch Stürme quer über den Weg gelagerte Bäume machen es den ambitionierten Radfahrer hier und da schon schwer….



Fotostopp am Bötzsee. Der See ist etwa 3 Kilometer lang und ungefähr 400 Meter breit. Da auf dem See keine Boote mit Verbrennungsmotoren fahren dürfen ist die Wasserqualität sehr gut :



Natur pur ! Wir finden idyllische Orte :




Am Gamensee , im Gamengrund werden wir beide fotografiert. Man kann den See wunderbar umrunden. Der Wanderer benötigt hierfür ungefähr zwei Stunden. Mit dem Rad ist man natürlich deutlich schneller :



Schon sind wir in Bad Freienwalde angekommen. Wusstet ihr , dass hier die nördlichste Skisprungschanze Deutschlands steht?
Der Wintersportverein Bad Freienwalde 1923 e.V. lebt hier die Wintersporttradition mit vielen Aktionen.
Im Jahre 2017 wurde die Schanze feierlich in die Kurstadtschanze „Helmut Recknagel“ umbenannt.
Vom 38 Meter hohen Schanzenturm wurde der gegenwärtige Schanzenrekord gesprungen. Dieser liegt seit 2018 bei 72,0 Meter !



Neben der großen „Helmut Recknagel“ Schanze gibt es noch vier kleinere Schanzen nebenan. Wir blicken auf das Sprungbecken der großen Schanze :

Nach einem leckeren Treffen mit Sylvy bei Kaffee und Kuchen geht es mit dem Zug zurück nach Berlin. Von den 66 Seen konnten wir heute 12 Seen erkunden……

+++ TELEGRAMM +++ Herbstausflug in den Solling….


Wir fahren wieder einmal nach Hardegsen.
Kurzentschlossen nehmen wir die Fahrräder mit. Wir haben Glück! Im Zug ist noch ausreichend Platz.
Maskenmann Øyvind hat gerade mein Fahrrad aufgehängt:

Blick aus dem IC Fenster. Der Solling mit seinen Bergen grüßt uns :

Øyvind an der Leine unterwegs. Wir radeln nach Northeim:

Willkommen in Northeim:

Radfahrerkirche St. Sixti. Leider ist die Kirche derzeit wegen Umbauarbeiten geschlossen :

In diesem lustigen Haus ist das TdN , das „Theater der Nacht“ beheimatet. Es werden hier hauptsächlich Figurenstücke aufgeführt :


Das alte Rathaus der Stadt. Das neue befindet sich in einem Zweckbau außerhalb der Innenstadt in einer ehemaligen Kaserne :


Blick auf dem St. Blasien Komplex. Hier war früher, mitten in der Stadt, eine Benediktinerabtei untergebracht. Heute ist im Gebäude der große Bürgersaal der Stadt Northeim :


In der Altstadt mit ihren vielen sehenswerten Fachwerkhäusern finden wir diese italienische Eisdiele. Endlich gibt es einmal eine ausgefallene sonnengelbe Eissorte. Wir genießen Ingwer-Kurkuma.

Das schmeckt lecker !

Schwäne auf der Leine :


In der Ortschaft Asche genießen wir den besten Zwetschgenkuchen seit langem :


Mmmmhhh, Zwetschenkuchen mit Zimt und ausgewählten Kaffee dazu :

Spaziergang in Hardegsen. Wir wandern durch den Stadtpark :


Am 04.Oktober ist Erntedankfest! Wir feiern mit und pflücken diesen Apfelbaum ab :


Eine ausgiebige Ernte gibt es hier zu bewundern. Ein Großteil der Früchte wird verschenkt und der Rest geht in die Mosterei :


Øyvind holt auch noch ein paar Kornelkirschen vom Nachbarn:


+++ TELEGRAMM +++ Zum Abschluss eine Städtetour am Rhein und Main…..


…nach einem kräftigen Frühstück mit Martina in unserem Mercure Hotel in Koblenz trennten sich unsere Wege. Wir fuhren mit dem Zug nach Bingen und begannen unsere Radtour in Richtung Frankfurt am Main.
Bei unserer Abschiedsfahrt kamen wir durch Rüdesheim , Eltvill , Wiesbaden , Mainz und unternahmen sogar noch eine Stadtrundfahrt durch Frankfurt am Main.

Von Bingen geht es mit der Autofähre hinüber nach Rüdesheim. Die Autofähre hat den Namen der Schlagerfee Mary Roos.
Ich erfuhr vom Fährmann, dass Mary Roos in Bingen am Rhein geboren wurde und im Jahre 2017 die neue Autofähre mit einem kleinen Fest auf ihren Namen getauft hat :

Adieu Germania:


Die 1000jährige Brömserburg zu Rüdesheim. Heute ist das Rheingauer Weinmuseum in der Burg angesiedelt:

Puhhh, Rüdesheim ist an diesem Sonntag einfach zu gut besucht……wir müssen sehr oft unsere Fahrräder durch die Menschenmenge manövrieren:


Wir haben Rüdesheim verlassen und erfreuen uns an den schönen historischen Bauten entlang des Rheins :


Ein gutes Stück des Radweges führt uns über diese schattenspendende Platanenallee :

Wir sind im letzten Zipfel von Wiesbaden angekommen. Das Schloss Biebrich war die barocke Residenz der Fürsten von Nassau.

Ein sehr schön restauriertes Schloss, welches auch zu Repräsentativen Zwecken von der Hessischen Landesregierung genutzt wird.
Zu Pfingsten findet hier auch im weitläufigen Schlosspark ein internationales Reitturnier statt :

Willkommen in Mainz ! Auf dem Schillerplatz begrüßt uns der junge Herr Schiller :


Mainz wie es singt und lacht! Der Fastnachtsbrunnen soll die närrische Jahreszeit symbolisieren:

Die kleine Meerjungfrau von Mainz nennen wir beide diesen Brunnen :


Das ist der Mädchenbrunnen von Mainz. Endlich regnet es einmal wieder!

Dem aufmerksamen Leser des Blogs wird nicht entgangen sein, dass wir von 21 Reisetagen nur einen Tag mit etwas Regen zu tun hatten :

Leider hat der Hohe Dom St. Martin zu Mainz viel zu kurze Öffnungszeiten. Am Sonntag nur bis 16.00 Uhr. Wir dürfen das schöne Gebäude nur von außen bewundern:


Einfahrt nach Frankfurt am Main :


Die historische Innenstadt von Frankfurt :


Der Kaiserdom zu Frankfurt. Im Dom St. Bartholomäus wird gerade die Abendmesse gefeiert. Leider können wir keine Fotos vom Inneren präsentieren:


Der Frankfurter Römer im Panoramablick:

Der Gerechtigkeitsbrunnen, nach der Dame auch Justitiabrunnen genannt, stand mit einem Vorgängerbau an dieser Stelle schon seit 1543 :


Die Sonne geht unter in Mainhatten :

Frankfurt ist Sitz der Europäischen Zentralbank , der Euro ist hier zu Hause :


Apropos zu Hause. Unser Zug nach Berlin steht bereit. Der Urlaub geht zu Ende :


+++ TELEGRAMM +++ Ein Traumtag ….


…..ein Traumurlaub geht mit einem Traumtag zu Ende.
Zunächst treffen wir Martina und erkunden noch einmal Koblenz und das Deutsche Eck. Später fahren wir nach Boppard und wandern hinauf  zur großen Rheinschleife. Runter geht es mit einer gemütlichen Sesselliftfahrt.

Den Höhepunkt des Tages erleben wir am Abend. Konrad hat zum Essen in das Restaurant „Rega“ eingeladen. Hier genießen wir mediterrane Küche , einen italienischen Wein und das beste Tiramisu…..

Hochoben über der Rheinschleife :

Panoramablick über die Rheinschleife:


Hinab geht es mit dem Sessellift. Die Fahrt ist entspannend und der Ausblick auf die Rheinschleife ist grandios. Die Talfahrt dauert knapp 20 Minuten und könnte noch länger dauern :

Sogar Fahrräder werden befördert :

„Sessellift Selfie“ nenne ich dieses Bild :


Gleich kommen wir wieder an der Talstation an. Blick auf Boppard :

Schokokuchen in der „Chocobar“ :

Jetzt wird es richtig gemütlich. Es gibt hervorragende und leckere Speisen. Ein Genussabend par excellence!!!


Øyvind mit einer Rote Beete Suppe als Vorspeise:

Eine leckere Tomatensuppe für mich :

Fischplatte für Zwei :

Der Nachtisch : Tiramisu mit Cappuccino Eiscreme :

Der Koch hat viel Phantasie und liebt Früchte. So ein Gemälde von Nachspeise hatte ich noch nie !!!

Mir fällt beim Wein ein schönes Wortspiel ein : „ Essen ist ein Bedürfnis. Genießen ist eine Kunst“.

Zufrieden wandern wir in unser Hotel zurück…..ein herrlicherTag geht zu Ende….

+++ TELEGRAMM +++ Ausflug nach Limburg , Diez und Bad Ems….


…..mit dem Zug ging es heute nach Limburg. 
Zurück nach Koblenz radelten wir entlang der Lahn. Eine gar nicht so einfache Strecke, denn wir mussten ab und zu kraxeln.  Neben Limburg besuchten wir Diez , das Kloster Arnschein und das Kurstädtchen Bad Ems.

Limburg hat uns sehr begeistert. Die historische Fachwerkaltstadt ist malerisch schön. Auch der Hohe Dom zu Limburg hat uns überwältigt.

Eigentlich ohne Worte. Limburg, mit den ältesten Häusern Deutschlands begeistert  uns :




Blick auf dem Limburger Dom. Die Einweihung des Doms erfolgte im Jahre 1235 :

Der Limburger Dom , auch  Georgsdom genannt verfügt über sieben Türme :




Wir wandern zur Alten Lahnbrücke. Von hier hat man auch einen sehr schönen und interessanten „Sonnenblick“ auf den Dom :

….ein interessantes Bild finde ich :

Wir sind in Diez angekommen. Auch Diez verfügt über eine sehr sehenswerte historische Altstadt :

Die Grafen von Diez bauten das Grafenschloß oberhalb des Ortes :

Endlich wieder einmal Torte. Wir essen vorzügliche Buttercremetörtchen und können damit den nächsten , über 300 Meter hohen Anstieg bewältigen.

Øyvind hält an den Anstiegen gut durch. Ich musste öfters schieben :

….an der Lahn unterwegs :

In Arnschein müssen wir hinauf zum Kloster klettern. Das Kloster Arnschein  wurde im Jahre 1052 erstmals urkundlich erwähnt. Zur Zeit bewohnen 12 griechisch-orthodoxe Schwestern das Kloster : 


Øyvind in Bad Ems. Das Kurstädtchen wirkt wie geleckt. Hier ist alles wunderschön :

Zu einem guten Kurort grhört natürlich auch eine internationale Spielbank :

Am frühen Abend erreichen wir unser Mercure Hotel in Koblenz. Ein sehr sportlicher Tag geht zu Ende……

+++ TELEGRAMM +++ Einfahrt nach Koblenz…


…unsere Radfahrt durch die Eifel , Belgien , Luxemburg , Trier , das Saarland und Rheinland Pfalz nähert sich dem Ende entgegen. Wir haben heute Koblenz erreicht.
Von St. Goar kommend radelten wir an der linksrheinischen Radstrecke bis Boppard und danach bis Koblenz.
Wieder sahen wir viele Burgen , den Schiffsverkehr auf dem Rhein und interessante Ortschaften…..:

Abfahrt aus St. Goar. Der Heilige St. Goar gründete im 6. Jahrhundert diese Stadt :

Die Katholische Kirche ist dem Heiligen St. Goar und der Heiligen Elisabeth von Thüringen gewidmet :

Blick auf den Flügelaltar :

Mal etwas ganz anderes! In St. Goar sieht man die größte freihängende, handgeschnitzte Kuckucksuhr der Welt !!!

 Weiter geht es in Richtung Boppard :


Wieder einmal gibt es wunderschöne Burgen zu bewundern !

Das Zitat von Heinrich Heine (Buch der Lieder ;1827) passt hier sehr gut :

Berg und Burgen schauen herunter 
in den Spiegelhellen Rhein,
und mein Schiff segelt munter,
ringsumglänzt von Sonnenschein.

Diese zwei Burgen auf diesem Bild, Burg Sterrenburg und Burg Liebenstein werden als die Feindlichen Brüder betitelt.

Burg Sterrenburg (weißer Bergfried) ist die älteste Burg des Mittelrheinlands und stammt aus dem Jahre 1034 :

Boppard ist erreicht. Im Ort gibt es mehrere Kirchen. Eine schöner als die andere. Hier ist die Hauptkirche, die St. Severus Kirche zu sehen :

Wir machen Rast in der „Chocobar“ und trinken eine Zartbitter Schokolade :

……mmmmmhhhh, das schmeckt :

Unsere Rheintour noch einmal bildlich dargestellt:

Bereits in Koblenz fotografieren wir das Schloss Stolzenfels. Die Fahrdrähte der Eisenbahn stören etwas im Bild, aber man kann die Schönheit schon erkennen. Bauherr war Friedrich Wilhelm IV :


Bilder aus Koblenz. Natürlich zuerst die Attraktion der Stadt : Das Deutsche Eck.

Kaiser Wilhelm I. thront 37 Meter hoch über dem Platz :

Die Seilbahn der Stadt Koblenz verbindet das Konrad Adenauer Ufer mit der Festung Ehrenbreitstein. Die Hin- und Rückfahrt kostet 11 Euro :

Kunst in Koblenz :

Der Brunnen auf dem Josef-Görres-Platz ist die Historiensäule. Er war ein Geschenk des Landes zur 2000 Jahr Feier von Rheinland Pfalz.

Die 10 Meter hohe Säule zeigt Szenen der Koblenzer Geschichte:

Raubritter Johann Lutter vom Kobern gilt als der Augenroller von Koblenz. Er wurde des Straßenräubertums und der Wegelagerei beschuldigt und zum Tode verurteilt. Bei seiner Hinrichtung am 14. Oktober 1536 sprach er zu den Leuten „Errichtet mir ein Denkmal, es wird euch Glück bringen“.

Auf dem Schafott verrollte er die Augen und streckte den Zuschauern die Zunge heraus. Das tat er auch noch, als der Kopf schon lange abgeschlagen war.

Am Alten Kaufhaus streckt er auch heute noch halbstündlich den Leuten die Zunge heraus. Die Augen rollt er fortwährend:

Die schönen Kirchen von Koblenz:

Die Mosel und die schöne Koblenzer Innenstadt. Zwei Schiffe der Arosa Flussschifffahrt haben festgelegt :


Es wird Abend in Koblenz :

+++ TELEGRAMM +++ Im Burgen-Land am Rhein….


…heute radelten wir von  Bad Kreuznach nach Bingen. Dort fließt die Nahe in den Rhein. Fortan radelten wir den linksrheinischen Radweg bis nach St. Goar. Auf der Fahrt kamen wir an vielen Burgen vorbei, eben wie in einem richtigen Burgenland.
Kurz vor Sankt Goar konnten wir auf die berühmte Loreley empor schauen.
Eine wundervolle Burgenwelt die man radfahrend erleben kann….

Hier fließt die Nahe in den Rhein. Zeit für ein gemeinsames Foto :

Das Niederwalddenkmal weit oben über der Stadt Rüdesheim. Anlass für die Errichtung dieses Denkmals war die Gründung des deutschen Kaiserreichs 1871 und die Bestrebungen zur Vereinigung der vielen Staaten des Deutschen Bundes.

Zuoberst steht die Hauptfigur, die 12,5 Meter hohe Germania :

Stadtrundfahrt mit dem Rad durch Bingen. Wir besuchen die Burg Klopp. Hier arbeitet ein Teil der Stadtverwaltung und auch der Oberbürgermeister der Stadt hat hier sein Büro :

Die St. Martin Basilika gehört zum UNESCO Welterbe des Oberen Mittelrheintal :



Die Burg Reichenstein, auch Falkenburg genannt beherbergt heute ein Burgmuseum und wird auch teilweise als Hotel genutzt :


Trechtingshausen – Wir erreichen die alte Pfarrkirche St. Clemens aus dem Jahre 1212.

Der Legende nach wurden hier die Burgherren von Burg Sooneck und Burg Reichenstein hingerichtet :

Die Rheinauen sind ein wichtiger Lebensraum für viele Vogelarten. Wir sehen Kormorane , Höckerschwäne und…..

….Silberreiher :

Lorch ist eine Wein- und Kulturstadt am rechtsrheinischen Ufer. Wir schauen aus der Ferne auf die St. Martin Kirche :

Die Burg Stahleck in der Stadt Bacharach. Wir besuchen das hübsche Städtchen und essen hier ein Eis :



Ein wunderschönes Städtchen. Wir fühlen uns an Monschau erinnert. Viele Touristen sind heute unterwegs und wir müssen auf die besten Fotos warten :

Wer Lust hat kann hier im „Eiscafé Italia 76“ das prämierte Riesling Sorbet Eis probieren :

Burg Pfalzgrafenstein ist eine nahezu vollständig erhaltene Inselburg und blieb von Zerstörungen verschont.

Früher war die Burg eine Signalstation für die Schifffahrt auf dem Rhein :

Kurz vor unserem heutigen Reiseziel durchfahren wir das wunderschöne Städtchen Oberwesel. Auf diesem Foto sieht man die Schönburg , die Liebfrauenkirche und vorne den Haagsturm :



Die Loreley ist erreicht. Wir überlegen noch, ob wir morgen den 132 Meter hohen Schieferfelsen erklimmen werden.

Der Name Loreley stammt einer Sage folgend  von einer Nixe namens Loreley welche die Schiffsführer unten am Rhein durch ihre Schönheit und ihrem  Gesang ablenkte, so dass die Schiffe von ihrem Kurs abkamen und verunfallten :

Eigentlich hieß die Burg NeukatzeneInbogen, der Volksmund nennt die Burg aber schlicht und einfach Burg Katz. 

Die Burg wurde von 1360-1371 von den Grafen vom KatzeneInbogen erbaut :

Ein Burgentag geht zu Ende. So viele Fotostopps und Fotos hatten wir schon lange nicht mehr im Kasten….

+++ TELEGRAMM +++ An der Nahe nach Bad Kreuznach…..


….heute verlassen wir die Edelsteinregion Idar-Oberstein und radeln nach Bad Kreuznach. Es geht über Kirm , Bad Sobernheim sowie Bad Münster am Stein nach Bad Kreuznach.

Die ersten Kilometer sind recht anstrengend, denn es geht an einigen Hauptverkehrsstraßen entlang. Der Streckenabschnitt Bad Sobernheim nach Bad Kreuznach ist am schönsten. Wir kommen an Weinanbaugebieten vorbei und genießen bei Bad Münster am Stein das beeindruckende Felsmassiv Der Rotenfels…..

Adieu Idar-Oberstein ….

Willkommen in Kirn. Wahrzeichen der Stadt ist die Kyrburg. Wir schauen uns aber erst einmal den Marktplatz an :

Hochoben thront die Kyrburg. Um 1128 erbaut, wurde die Burg von Franzosen, Spaniern , Schweden besetzt. Heute wird die Burg zu Freiluftveranstaltungen genutzt. Weiterhin gibt es auf der Burg ein Whisky Museum :

Bad Sobernheim ist erreicht. Hier essen wir erst einmal ein großes Eis.

Die Stadt lädt dazu ein zwei Kirchen und eine Synagoge zu besichtigen…..:

Die Evangelische Pfarrkirche St. Matthias:


Der Innenraum der Kirche. Die Orgel ist von 1739 und wurde von Johann Michael Stumm gebaut :

Bad Sobernheim hat den längsten Barfußpfad den ich kenne. Sage und schreibe 3,5 Kilometer kann man über Wiesen, Sand oder auch Wasser wandern :


Fast wie in Spanien ist es auf diesem Streckenabschnitt – natürlich auch heute so heiß wie in Spanien :


Der Rotenfels ist erreicht! Das gewaltige Porphyr Feldmassiv bildet die höchste Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien:

202 Meter hoch !!! Wir beide finden das gigantisch ….:

Bad Münster am Stein ist erreicht. Ein Kurort der Superlative. Wir sehen mehrere Gradierwerke , an welchen die Kurgäste sich erholen können: 

Seit 1729 gibt es solche Gradierwerke in der Stadt und es werden weitere gebaut :


Die Sehenswürdigkeit von Bad Kreuznach : Die Brückenhäuser auf der Alten Nahebrücke.

Die Brückenhäuser sind in Holzfachwerk Bauweise errichtet. Eigentlich sind es „Schwarzbauten“ aus dem 15. Jahrhundert. Da es damals im Mauernring der Stadt zu eng wurde, errichteten findige Bürger auf den Pfählen der Brücke diese Häuser.
Im Vorderteil eines Brückenhauses klafft eine Kanonenkugel zur Erinnerung an die Belagerungen der Stadt und an den 30jährigen Krieg :



Bad Kreuznach, eine Weinstadt ! Natürlich gibt es überall rustikale Weinstuben:


Wir besuchen noch die Evangelische Pauluskirche. Das Bauwerk aus 1781 wurde im 2. Weltkrieg schwer zerstört und der Neuaufbau durch überwiegend englische Kurgäste finanziert. 

Heute wirkt die Kirche im Innern sehr modern und wird gern für Hochzeiten gebucht.
Apropos Hochzeit: Karl Marx und Jenny von Westphalen wurden hier kirchlich getraut. Marx nutzt intensiv die hiesige Bibliothek und es entstehen die „Kreuznacher Exzerpte“ :

Gute Nacht Bad Kreuznach ! Im Kurpark Hotel im obersten Stockwerk haben wir unser schönes Zimmer.

Leider reisen wir morgen schon wieder weiter ……:


+++ TELEGRAMM +++ Kraxeln nach Idar-Oberstein….

Heute verließen wir Walhausen. Nach einem Ruhetag ganz ohne Fahrrad ging es heute in Richtung Idar-Oberstein. Die Strecke war dabei ziemlich hügelig. Ich musste das voll gepackte Fahrrad zur Frauenburg und noch einmal kurz vor Idar-Oberstein schieben.
Die Eindrücke auf unserer Fahrt waren fantastisch. Es gab viele Burgen, Bahnviadukte und schöne Kirchen zu sehen.

Die Spornborg der Grafen von Veldenz in Nohfelden wurde im Jahr 1285 erstmals urkundlich erwähnt. Heute ist leider außer dem Bergfried nur noch wenig von der Burg erhalten :

Sehenswerte Bahnviadukte sind auf unserer Fahrt zu sehen. Fotoglück ! Es rollt oft ein Zug in das Bild :


Hat Konrad eine Panne ? Nein , eine lange heftige Steigung zur Frauenburg zwingt ihn zum Schieben :

Die Frauenburg ist erreicht ! Erbaut wurde die Burg im Jahre 1327 vom Grafen von Sponheim. Die Burg diente später als Witwensitz von Gräfin Loretta von Sponheim :



Wir radeln weiter an der Nahe entlang und kommen hier zum Aussichtspunkt Weibersprung :

Øyvind ganz zielstrebig , gleich erreichen wir eine Schleife der Nahe :

Kurz vor Idar-Oberstein beginnt ein Verkehrswirrwarr auf Straßen und Schienen. Hier beobachten wir einen Vlexx Zug beim Durchqueren von vielen Kunstbauten :

Wir hatten heute über 30 Grad. In Idar-Oberstein erwartet uns schon dieser freundliche Eisverkäufer:

Das ist die Sehenswürdigkeit von Idar-Oberstein !!! Wir blicken auf die Felsenkirche :



Auf den Fundamenten einer Höhlenburg ließ Wirich IV. von Daun Oberstein in 1484 die Felsenkirche von Idar-Oberstein errichten. Oberhalb der Kirche sieht man die Burgruine Bosselstein.

Leider ist die Kirche durch ihre Lage vielen Steinschlagschäden ausgesetzt. Gegenwärtig finden auch Sanierungsarbeiten am Dach der Kirche statt :

Idar am Abend :

+++ TELEGRAMM +++ Schaumberg – Der Hausberg des Saarlands…..


Zu Gast bei Freunden ! Wir erleben drei herrliche Tage mit Beate , Ralf und Leander. Wir werden nach Strich und Faden verwöhnt…..
Natürlich unternehmen wir auch Ausflüge in die sehenswerte nähere Umgebung.
Heute ging es zum Schaumbergturm. Erbaut wurde der Turm in den Jahren 1928 bis 1930. Seine Höhe beträgt 37,5 Meter :

Denkmal für die Opfer der beiden Weltkriege:

Øyvind hat den Turm in Windeseile bestiegen. Seit dem Jahre 2013 ist die Aussichtsplattform Barrierefrei erreichbar. Der Aufstieg kostet symbolische 1 €. Neben der Aussichtsplattform kann man auch drei Ausstellungen im Turm selbst besuchen:


Die Benediktinerabtei St. Mauritius ist gerade bei diesem herrlichen Wetter gut einzusehen:

Blick nach unten :


Unsere lieben Gastgeber! Leander fehlt leider auf dem Bild :


Kunst am Schaumberg :


Øyvind fühlt sich wohl auf der Schaumberg Alm. Es ist fast so , als wäre man in Südbayern zu Gast :


Es geht weiter zur Johann-Adams-Mühle. Bis zum Jahre 1934 lebte hier der letzte Müller. Zu den Hochzeiten der Mühle mahlten sogar 2 Müller Getreide. Demnächst wird ein neues Mühlenrad angebaut, erfahre ich von einem Reiseführer, der mich in der „Gudd Stubb“ freundlich informiert:

Wir genießen leckeres Eis und Eiskaffee im Landgasthof :

Ein leckerer Walnuss Eisbecher an einem so heißen Tag tut gut :

+++ TELEGRAMM +++ Das SaarRadLand…..


….heute unternahmen wir eine kleine Fahrradrunde im Saarland. Mit dem Zug ging es nach St. Wendel. Hier fand heute der lange regionale Shoppingtag statt. Wir guckten uns neben einem Sportgeschäft hauptsächlich die Kirche der Stadt an.
Danach ging es zur Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey und zum Abschluss des Tages an den Bostalsee.

Die Route ist auf dem GPS Gerät hinterlegt. Øyvind schaut sich aber dennoch gerne die örtliche Karte an :

St. Wendel die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Uns zieht es zur Wendelinus-Basilika :

Eine herrliche Basilika erwartet uns. Bei dem Bau handelt es sich um eine spätgotische Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert :

Das Hochgrab mit den Gebeinen des heiligen Wendelin stammt aus dem 15. Jahrhundert :

Wir radeln weiter nach Tholey. Dort steht mit dem Benediktinerkloster St. Mauritius die älteste Klosteranlage Deutschlands. Die Klosterkirche stammt aus 1260 und es handelt sich um eine dreischiffige Kirche im gotischen Stil.

Wegen Renovierungsarbeiten ist eine Besichtigung leider nicht möglich. Øyvind hätte mir wirklich zu gern den Platz gezeigt wo er vor zwei Jahrzehnten Gounods Ave Maria gesungen hatte:


Der neugestaltete Klostergarten. Nach altem Vorbild wurden Rabatte mit Buchsbaum , Lavendel und Rosen angelegt. Der Mittelpunkt des Gartens ist eine Brunnenanlage mit der Statue der Jungfrau Maria :


Der Bostalsee ist erreicht. Dieser Stausee wird sehr gern touristisch genutzt. Es gibt verschiedene Wassersportmöglichkeiten und um den See herum kann man wandern oder radeln :


Ein entspannter Konrad :


Ein schöner Tag geht zu Ende…..:


+++ TELEGRAMM +++ Die Große Saarschleife bei Mettlach….


Der Blick auf die Saarschleife ist ein unvergessliches Erlebnis. Wer einmal diesen Blick erhaschen konnte wird ihn nie wieder vergessen.
Für uns beide ist die Saarschleife eine Traumschleife
Besonders für Radfahrer. Man kann nämlich auf der Innen- sowie auf der Außenschleife radfahren.
Auch für Wanderer gibt es viele Möglichkeiten. In Mettlach beginnt ein 16 Kilometer langer Wanderweg mit dem Motto „Wandern & Schlemmen“.
Wer noch intensiver wandern will kann von der Saarschleife den 410 Kilometer langen „Saar-Hunsrück-Steig“ beginnen. Neben vielen Radfahrern sehen wir auch viele Wandersleut‘.

Die Saarschleife ist erreicht. Gut ausgeruht beginnen wir unsere Radfahrt weiter nach Saarlouis :

Der Baumwipfel Pfad wurde 2016 eröffnet und ist ein Pfad der Superlative. Man kam hier auf 1250 Metern  ungefähr 23 Meter hoch über den Baumwipfeln wandern. Der Aussichtsturm am Cloef ist sogar 42 Meter hoch :



Øyvind genießt den Ausblick auf die Saar :


Noch ein Blick zurück ! Später kraxeln wir hinauf zum Baumwipfelpfad :

Der Cloef , der felsige Aussichtspunkt über die Saarschleife ist erreicht. Die Auffahrt durch den Wald war ziemlich anstrengend. Wir mussten 220 Höhenmeter überwinden. Einmal musste auch das Fahrrad geschoben werden. 

Die Mühe hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Aussicht ist phantastisch !!!

Die beiden Bezwinger der Saarschleife:

+++ TELEGRAMM +++ Von der Mosel an die Saar….


Schweren  Herzens verließen wir heute Trier und radelten an der Mosel entlang zur Saarmündung. Später besuchten wir das idyllische Örtchen Saarburg und radelten weiter in Richtung Mettlach.

Von links fließt hier unter uns die Saar in die Mosel :

Kein besonders schöner Hinweis für die Saarmündung. Das könnte schon etwas künstlerischer gestaltet sein :

Vor den Weinbergen steht Kunst aus Holland ! „Tulpen aus Amsterdam“ wird dieses Kunstwerk genannt :

Ja, wir sind in einer wunderschönen Weingegend und überall wird an die Tradition des Weinanbaus und der Weinlese erinnert :


Vorne ich beim Brombeeren pflücken und hinten die nächste Attraktion. Das Städtchen Saarburg :

Die Saarburg , erstmals im Jahre 964 urkundlich erwähnt, thront heute über der Saar und der Stadt Saarburg:

Erinnerungen an Monschau werden wach. Auch Saarburg ist sehr fotogen und touristisch gut besucht :


Die Sommers im Spätsommer am gutbesuchten Leukstau :

Der Wasserfall mitten in der Stadt gelegen, stürzt zwischen Ober – und Unterstadt fast 15 Meter in die Tiefe :

Auch hier macht die Saar einen großen Bogen. Später berichte ich aber noch über die größere und bekanntere Saarschleife :

Nach langer Fahrt an der Saar kommen wir jetzt auch im Saarland an. Das kleinste Bundesland der Bundesrepublik präsentiert sich selbstbewusst:



Es wird Nacht in Mettlach. Øyvind besucht noch einmal die hell angestrahlte St. Lutwinus Kirche :

Gute Nacht ! Wir gehen jetzt schlafen…..:

+++ TELEGRAMM +++ Ankunft im Rom des Nordens…..


….auf unsere Radfahrt erlebten wir heute DEN Höhepunkt unserer Reise! Wir kamen im Rom des Nordens in Trier an.
Die Stadt, malerisch an der Mosel gelegen, ist gesegnet mit schönen Bauwerken. Allein sieben Bauwerke haben UNESCO Weltkulturerbestatus.

Es ist DIE Sehenswürdigkeit in Trier. Das Porta Nigra. Es ist das besterhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen. Der Grundstein für das Schwarze Tor wurde 170 n. Chr. gelegt. Damit ist das Porta Nigra bereits 1850 Jahre alt :







Die Hohe Domkirche St. Peter zu Trier ist die älteste Bischofskirche Deutschlands und ebenfalls ein UNESCO Weltkulturerbe.


Ein sehr sehenswerter Kircheninnenraum :

Die Klais Hauptorgel im Trierer Dom ist eine sogenannte Schwalbennestorgel :

Karl Marx der Sohn der Stadt Trier. Die Statue auf dem Simeonstiftplatz steht erst seit 2018 hier und wurde anlässlich des 200. Geburtstags aufgestellt.

Interessant, die Statue ist ein Geschenk der Volksrepublik China an die Stadt!

Das Geburtshaus von Karl Marx in der Trierer Innenstadt :

Hier sind wir an der Konstantin Basilika. Die Basilika hat kein eigenes Geläut. Dieses sechsstimmige Geläut hängt seit 1968 im daneben stehenden Roten Turm :


Der Hauptmarkt ist der größte Platz der Stadt und bietet mit dem  Turm der St. Gangolf Stadtkirche , dem Petrusbrunnen  und dem Marktkreuz auch gleich mehrere Sehenswürdigkeiten:

Der Petrusbrunnen und Øyvind:

Ohne viele zusätzliche Worte. Noch einige Bilder zum Betrachten – Trier am Abend ;

Øyvind posiert vor dem Porta Nigra :





Ein herrlicher Tag geht zu Ende. Glücklich und zufrieden radeln wir zurück zu unserem Hotel…..

+++ TELEGRAMM +++ Von Neuerburg nach Echternach…..


….heute hatten wir wieder einen herrlichen Tag und radelten bei schönen Wetter von Arzfeld nach Neuerburg und weiter über Echternacherbrück hinein nach Echternach.
Wie immer gab es viel zu sehen , zu erleben und zu genießen…..

Von Arzfeld rollt man quasi nach Neuerburg. Es geht 12 Kilometer bergab. Neuerburg liegt malerisch im Tal der Enz umgeben von den Bergen der Südeifel.
Im Ort müssen wir dann schon etwas klettern. Hier schauen wir auf die St. Nikolaus Kirche :

Das Pfarrhaus mit einem Turm der Stadtmauer:

Øyvind und Jupp, unser Reiseführer in Neuerburg.

Dahinter die Reste der Burganlage die den Ort den Namen gegeben hat :

Der Marktbrunnen. Der Künstler zeigt mit seiner Arbeit Vereinsleben und Handwerkskunst der Stadt :


Das Bitburger Bier braucht frischen Hopfen. Hier in der Nähe von Irrel wächst der legendäre Bitburger Siegelhopfen. Manche Stauden sind 3 Meter hoch. Wir fühlen uns wie in einem Hopfen Wald :


Wir sind an der Teufelsschlucht angekommen. Hier sollen also die berühmten Irreler Wasserfälle zu finden sein. Wir sind gespannt !

Leider sind die Wasserfälle nicht besonders groß, die Teufelsschlucht ist aber sehr schön zu bewandern.

Hier an dieser Stelle waren früher Wasserkaskaden zu sehen. Mit dem Bau des Bitburger Stausees in den 1970er Jahren ist es um die Irreler Wasserfälle aber deutlich ruhiger geworden:

Nach Echternacherbrück, das noch zu Deutschland gehört, kommen wir  im luxemburgischen Echternach an. Die älteste Stadt von Luxemburg gefällt uns beiden sehr gut und es gibt viel zu sehen.


Die St. Willibrord Basilika, ein wunderschöner Bau aus dem Jahre 1953.  Die jetzige Kirche ist die fünfte Kirche die an diesem Ort errichtet wurde. Um 700 stand hier bereits eine schlichte Saalkirche :

Das Kirchenschiff. Die bunten Fenster lassen viel Licht in die Kirche :

Blick auf die Fensterrose. Während wir die Basilika besuchen, wird die Klais Orgel gespielt :

Christus Torso :

Blick zurück nach Deutschland, nach Echternacherbrück  :


Hübsch anzusehen , die Polizeistation der Stadt :


Gleich geht die Sonne unter. Der malerische Marktplatz :


Morgen erreichen wir einen weiteren Höhepunkt unserer Reise. Wir werden in Trier ankommen…..

+++ TELEGRAMM +++ Auf drei Eisenbahntrassen unterwegs….


….für unsere Verhältnisse relativ spät verließen wir heute Ouren. Waren wir in den letzten Tagen in drei Ländern unterwegs, so radelten wir heute auf drei unterschiedlichen Eisenbahntrassen der Eifel umher.
Wir fuhren auf der Vennbahn , der Westeifelbahn sowie auf der Enztalbahn. Diese ehemaligen Eisenbahnstrecken wurden zu guten Radwegen umgebaut:

Øyvind freut sich auf unsere heutige Eisenbahntour :

Wieder einmal wechseln wir die Länder und es geht hier von Deutschland nach Belgien :

Die ersten Nacktbilder des Urlaubs: Die letzten Minuten an der Our


Die Biberburg ist gefunden. Hier kurz vor Pronsfeld sollen zahlreiche Biber ihr Unwesen treiben. Biber sehen wir keine , dafür aber viele angenagte Bäume :


Øyvind entdeckt mit der großen Kamera aber etwas anderes :


Pronsfeld ist leider ein Ort mit sehr viel Durchgangsverkehr. Oftmals folgt ein LKW dem nächsten. Wir finden eine kleine Bäckerei und genießen leckeren Kuchen :


Eisenbahnausstellung in Pronsfeld. Ich bediene die Kleinlokomotive BR 323 der Bundesbahn. Personenverkehr wurde auf der Strecke Pronsfeld-Neuerburg bis 1969 angeboten. Güterzüge rollten noch bis 1989.

Die Strecke der Enztalbahn ist eine sehr schöne Strecke mit vielen Kunstbauten wie Brücken , Tunneln und Viadukten :

Der Radweg Pronsfeld – Neuerburg ist durchgehend asphaltiert. Hier kommen wir am  Euscheider Viadukt vorbei. Wer gute Augen hat, kann mich erkennen!


+++ TELEGRAMM +++ Die letzte Etappe der Vennbahn…..


…die Vennbahn verkehrte bis 1950 auf der Strecke Aachen – Troisvierges. Mit Einstellung des Betriebes wurde die 125 Kilometer lange Eisenbahnstrecke zu einem Fahrradweg ausgebaut.
Heute stand nun der letzte Streckenabschnitt auf dem Programm und diese Schlußetappe gehört zu den schönsten der Vennbahn.

Der Tag begann aber zunächst mit einem Aufstieg zur Burg Reuland , später ging es nach Troisvierges und zurück über Weiswampach nach Ouren. 
Auf unserer Radfahrt wechselten wir die Länder Deutschland , Luxemburg und Belgien beinahe im Stundentakt…..

Willkommen in Burg Reuland. Natürlich besuchen wir die Burgruine und besteigen den Turm der Anlage :

Die ältesten Fundamente der Burg stammen aus dem 12. Jahrhundert :


Øyvind ist auf den Turm geklettert  und blickt hinunter auf den Ort :

Die St. Stephanus Kirche. Im Innern befindet sich das Hochgrab von Balthasar von Pallandt und seiner Gattin. Auf der Deckplatte sind die Verstorbenen liegend und in Lebensgröße als Flachrelief dargestellt :

Weiter geht es auf wunderschönen Baumalleen :

Zwei eifrige Radfahrer nenne ich dieses Bild :

Wir erreichen das letzte Stück der Vennbahn auf luxemburgischen Gebiet. Im letzten Tunnel haben sich seltene Fledermausarten aufgehangen und so wurde dieser Tunnel auch für den Radfahrer gesperrt.

Sämtliche Reiseführer nennen diesen Tunnel nun nur noch den Fledermaustunnel der Vennbahn:

Die Natur erobert sich die Vennbahn zurück. 70 Jahre sind seit der letzten Zugfahrt vergangen. Dieses oder  ein ähnliches Foto findet man in etlichen Reiseführern zum Radweg der Vennbahn. 

Auch wir sind sehr beeindruckt:

Hier ist Schluss! Zum Schutz der Fledermäuse hat Luxemburg den Tunnel gesperrt. Øyvind wäre sehr gerne durch geradelt :

Troisvierges ist ein gar nicht mal so kleiner Ort. Die Kirche und das Rathaus sind sehr schön. Leider hat fast  alles geschlossen. Wir finden nur ein portugiesisches Café und finden uns fast in Lissabon oder in Funchal wieder , zumal die Gäste durchweg Portugiesen sind ….und das mitten in Luxemburg:



Echt leckere portugiesische Backwaren. Die Pastéis de Nata schmecken uns vorzüglich :

+++ TELEGRAMM +++ Ein Baudenkmal – die Freiherr von Korff Brücke in Born….


…heute besuchten wir auf unserer Fahrt auf dem Vennbahnradweg ein ganz besonderes Bauwerk.
Hierbei handelt es sich um das  Freiherr von Korff Viadukt. Früher verband diese Brücke die Bahnstrecke Born -Vielsam und stellte eine militärisch wichtige Verbindung zur Vennbahn her.
In nur 8 Monaten Bauzeit wurde das Viadukt mit einer Länge von 285 Metern und elf Bögen gebaut und 1917 eröffnet. Am Bau waren 4000 Arbeiter beschäftigt, darunter auch viele Kriegsgefangene ……:

Hoch oben auf dem Viadukt befindet sich ein Aussichtspunkt , ganz aus ehemaligen  Eisenbahnschwellen gebaut :

Die Pfarrkirche von St. Vith ist dem heiligen Vitus gewidmet und ein Neubau aus dem Jahre 1959.

Der gotische Vorgängerbau wurde im Jahre 1944 zerstört.


Leider keine Gotik mehr , sondern nüchterne klassische Moderne der 1950er Jahre :


Mit einigen Umwegen finden wir die Boulangerie Fonk. Ein Glückstreffer!

Die angebotenen Speisen und Getränke sind hervorragend:

Øyvind genießt den wahrscheinlich leckersten Belgischen Reisfladen und für mich muss es natürlich etwas sehr sahniges sein :

Am Europadenkmal macht Øyvind einen kurzen Ausflug nach Luxemburg. Hier, am Europa Denkmal treffen sich drei Gemeinden. Das luxemburgische Heinerscheid, das deutsche Arzfeld und das belgische Dorf Burg Reuland :


Kunst am Europa Denkmal symbolisiert , dass enge Grenzen endlich überwunden sind.

(Oder 2020: Konrad in der Quarantäne) 

Fünf Findlinge erinnern an die Unterzeichnung der Römischen Verträge im März 1957 und an die  Begründer der Europäischen Gemeinschaft :

Øyvind mag die belgischen Bier schon nicht mehr. Riesige Freude über ein echtes alkoholfreies Erdinger Weizenbier:

+++ TELEGRAMM +++ Auf der Suche nach den schnellen Flitzern…..


….wir sind weiter auf der Vennbahn unterwegs und erfreuen uns an der tollen Infrastruktur für Radfahrer. Die Beschilderung ist optimal und die Wege meistens sehr gut.
Heute besuchen wir Trois-Ponts und Stavelot. Danach sind wir auf der Suche nach den ganz schnellen Flitzern.

Die Natur erobert sich die Bahnstrecke zurück! Die Fahrt verläuft fast durchweg inmitten üppigen Grüns :

Die Vennbahn führt auch durch einige Tunnel. Während woanders die Tunnel für Radfahrer aus Kostengründen gesperrt werden (und große Umwege entstehen) dürfen wir hier dieses Erlebnis auskosten :


Trois-Ponts , die Stadt der drei Brücken ist erreicht. Øyvind fotografiert hier vor einer prächtig geschmückten Brücke einen Zug nach Luxemburg und natürlich auch mich :

Der Wasserfall von Coo.Mit 15 Metern Höhe ist es einer der größten Wasserfälle von Belgien. Gleich nebenan befindet sich der Plopsa Coo. Ein. Vergnügungspark mit Achterbahnen und anderen Attraktionen: 


Mit viel Herz werden wir in Stavelot empfangen :


Stavelot hat eine karnevalistische Vergangenheit. Mit diesen Masken werden die Weißen Mönche , die Blanc Moussis verehrt :


Die Abtei von Stavelot. Der Neubau daneben beherbergt 3 Museen:

Wir stehen vor der Saint Sébastien Kirche. Von außen wirkt die Kirche schon sehr heruntergekommen :


…das Innere der im Jahre 1754 gebauten Kirche wurde bereits renoviert und erstrahlt in neuer Schönheit :


Wir haben die schnellen Flitzer gefunden und fahren am Formel 1 Kurs von Spa vorbei. Unten auf der Rennstrecke sind nur zwei Fahrzeuge unterwegs und machen einen wahnsinnigen Lärm. Eigentlich bin ich doch zufrieden, dass nicht mehr Rennwagen  unterwegs sind :

In der Kurve musste dieser Flitzer langsamer werden und wurde natürlich von Øyvind geblitzt !


Genüsse des Tages :

Zuerst gab es heute  echte belgische Frieten. Dafür sollen die Belgier doch bekannt sein……Wir essen die Frieten in Stavelot bei Sébastien. 
Bedienung Konrad ist hier vorbildlich mit Mundschutz unterwegs :

Direkt an der Rennstrecke Spa finden wir diese nette Boulangerie. Es gibt Mokkatörtchen :


….und am Abend genießen wir köstliche Meeres Pizzen. Der neue Tag kann mit viel Energie kommen !!!


+++ TELEGRAMM +++ Im Regen auf der Vennbahn unterwegs…..


….heute geht es weiter auf der Vennbahn! Es nieselt etwas. Auf dem Fahrrad macht sich das natürlich etwas stärker bemerkbar.
Unterwegs besuchen wir das Kloster Reichenstein und die Stadt Bütgenbach. 
Am Nachmittag erreichen wir das bezaubernde Städtchen Malmedy. Hier beziehen wir einen Pipo, einen gut ausgestatteten Bauwagen. So eine Übernachtung hatten wir auch noch nicht.

Rast an der Rur. Der Fluß schlängelt sich idyllisch im Tal entlang:

Fahrt zum Kloster Reichenstein. Hier finden gerade Umbauarbeiten statt und wir können nur die “ Notkapelle“ besichtigen:

Blick auf Kloster Reichenstein , der vollständige Name lautet : Monasterium Immaculati Cordis Mariae Reichsteri :

Schon sind wir in Bütgenbach. Die Belgier haben keinen belgischen Namen für die Ortschaft gefunden und so blieb es eben beim deutschen Bütgenbach.

Hauptattraktion des Ortes ist der große Stausee der Warche sowie die Brücke der Vennquerbahn :

Schon erreichen wir Malmedy. Die Kathedrale Saints-Piere wurde 1784 gebaut und ist außen schöner als innen :

Denkmal für die Opfer der beiden Kriege :

Die belgischen Städte sind immer so aufwändig blumig geschmückt. Das gefällt uns beiden sehr gut :


Eine kleine Kapelle im Ortsteil Bévercé. In der Nähe befindet sich auch unsere heutige Übernachtung:

Heute Nacht schlafen wir in einem Pipo, einen ehemaligen Bauwagen. Im Innern ist natürlich alles vorhanden, was zu einer guten Ferienwohnung gehört 

Malmedy am Abend – herrlich fotogen :


+++ TELEGRAMM +++ Monschau bei Nacht……

…..morgen verlassen wir das wunderschön fotogene Tuchmacherstädtchen Monschau. Natürlich haben wir auch einige Nachtfotos gemacht. Hier also eine Sammlung der schönsten Bilder :


Das Rote Haus von Monschau leuchtet am Abend auch rötlich. Es gehörte dem Tuchmacherfabrikanten. Das Haus war Wohn- und Geschäftshaus der Tuchverleger Dynastie Scheibler :









Blick auf den mächtigen Esselsturm der im Norden den Zugang zur Vorburg absicherte. Die Mauern des Turmes sind bis zu 4,5 Meter dick :






Unser Hotel by Night – mitten in dieser idyllischen Stadt :


Gute Nacht Monschau !





+++ TELEGRAMM +++ Ausflug zur Rurtalsperre…..

….heute radelten wir von Monschau nach Einruhr. Hier entschlossen wir uns zur Rurtalsperre mit ihren verschiedenen Becken zu fahren. Wir fuhren am Rursee zum Obersee und zur Urfttalsperre. Zurück ging es dann über einen Wildnes Trail ( wir durften die Fahrräder teilweise schieben) zurück nach Einruhr.
Wie befuhren schöne, teilweise recht (r)urige Radwege……

Auf dem Weg kommen wir an vielen hübschen Gärten vorbei. Die Natur gibt ihr Bestes :


Die Waldwege sind kühl und man kann an vielen Stellen die Rurseiten wechseln :

Øyvind genießt das radeln. Unterwegs sammeln wir für das morgige Frühstück Brombeeren:

Kunst am Wegesrand:


Die Rurtalsperre ist erreicht. Sie ist mit 205 Mio cbm eine der größten Talsperren Deutschlands :






Wer Lust hat kann mit der Weißen Rurseeflotte eine Bootstour unternehmen. Ein Schiff hat den verträumten Namen „MS Seensucht“ :





Das Bild des Tages :



In Einruhr gibt es endlich Kuchen. Wir genießen deftige Tortenstücke zu einen fast unschlagbaren Preis. Dazu erhalten wir einen herrlichen Geschmack:



Zurück nach Monschau geht es durch den (R)Urwald nach Monschau ;


Hier unternehmen wir noch eine kleine Fotorunde. Monschau zeigt sich von seiner fotogenen Seite :


+++ TELEGRAMM +++ Ausflug zur Rurtalsperre…..

….heute radelten wir von Monschau nach Einruhr. Hier entschlossen wir uns zur Rurtalsperre mit ihren verschiedenen Becken zu fahren. Wir fuhren am Rursee zum Obersee und zur Urfttalsperre. Zurück ging es dann über einen Wildnes Trail ( wir durften die Fahrräder teilweise schieben) zurück nach Einruhr.
Wie befuhren schöne, teilweise recht (r)urige Radwege……

Auf dem Weg kommen wir an vielen hübschen Gärten vorbei. Die Natur gibt ihr Bestes :


Die Waldwege sind kühl und man kann an vielen Stellen die Rurseiten wechseln :

Øyvind genießt das radeln. Unterwegs sammeln wir für das morgige Frühstück Brombeeren:

Kunst am Wegesrand:


Die Rurtalsperre ist erreicht. Sie ist mit 205 Mio cbm eine der größten Talsperren Deutschlands :






Wer Lust hat kann mit der Weißen Rurseeflotte eine Bootstour unternehmen. Ein Schiff hat den verträumten Namen „MS Seensucht“ :





Das Bild des Tages :



In Einruhr gibt es endlich Kuchen. Wir genießen deftige Tortenstücke zu einen fast unschlagbaren Preis. Dazu erhalten wir einen herrlichen Geschmack:



Zurück nach Monschau geht es durch den (R)Urwald nach Monschau ;


Hier unternehmen wir noch eine kleine Fotorunde. Monschau zeigt sich von seiner fotogenen Seite :


+++ TELEGRAMM +++ Auf den Vennbahnradweg ins wunderschöne Monschau…..

 Heute ging es auf dem Vennbahnradweg von Aachen nach Monschau. Der Vennbahnradweg ist einer der längsten europäischen Radwege auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse und hat eine Länge von circa 130 Kilometern 


Øyvind‘s Entdeckung ! Wunderschöne wilde Alpenveilchen mit herrlichem Duft :


Wir radeln auf schönen Eisenbahnviadukten entlang und beachten dabei die Pfeiftafeln die für die Züge aufgestellt waren mit einem langen Klingelkonzert :




Hier erreichen wir Kornelimünster. Vom Vennbahnradweg radeln wir hinunter um uns den historischen Ortskern anzuschauen. 
814 gründete Benedikt von Aniane das Kloster Kornelimünster an der Inde.
Der Ort ist sehr religiös geprägt und es gibt hier viele kirchliche Bauwerke.



Die Reichsabtei von Kornelimünster:



Blick auf  die fünfschiffige St. Kornelius Kirche :



Wir kraxeln zurück auf den Vennbahnradweg und kommen hier am ehemaligen Bahnhof Roetgen der Vennbahn an:


Die ehemalige Tuchmacherstadt Monschau ist erreicht. Monschau ist ein herrliches Künstlerstädtchen und hieß bis zum Jahre 1918 Montjoie. Auf kaiserlichen Beschluß wurde die Stadt in Monschau umbenannt.
Øyvind ist wieder einmal fasziniert von diesem herrlichen Ausblick :


Wir wissen es noch nicht, aber das ehemalige Pfarrzentrum ist heute das „Hotel Besttime“. Hier, inmitten von Monschau werden wir zwei Nächte wohnen :





Das Rote Haus von Monschau ist jetzt ein Museum und gehörte den Tuchmacherfabrikanten Johann Heinrich Scheibler. Das farblich auffälligste Haus von Monschau wurde im Jahre 1756 erbaut :



Wir können uns nicht sattsehen von diesem wunderschönen Städtchen und fotografieren wie wild. Hier noch einige unserer besten Bilder aus Monschau :





Der Tuchmacherbrunnen :











+++ TELEGRAMM +++ Endlich wieder Urlaub…..

….nach etlichen Widrigkeiten dürfen wir doch noch unseren langersehnten Urlaub antreten. Eigentlich war eine  größere Radrundreise durch Schweden und Norwegen geplant. Nun zieht es uns in den Westen der Bundesrepublik und wir machen uns auf den Weg in Richtung Aachen.                                                                     Die erste Etappe unternehmen wir mit dem Zug. Die Deutsche Bahn bringt uns nach Minden und dort nutzen wir den National Express in Richtung Aachen……


 Umstieg in Minden :



Komfortable , neue Züge sollen es sein. Wir finden die Sitze im National Express jedoch furchtbar :



Willkommen in Aachen! Der Puppen Brunnen ist in Aachen eine bedeutende Sehenswürdigkeit. Hoch oben thront der Hahn. Dieser erinnert an die französische Besetzung der Stadt. Die weiteren Figuren stellen verschiedenes dar was Aachen ausmacht. So erinnert zum Beispiel die Karnevalsmaske an den Karneval. Die Figur „Modepüppchen“ steht für die frühere Textilindustrie.
Alle Figuren sind noch beweglich. Leider fehlen dem Prälat der für die Kirche steht schon einige Gelenke :



Die Aachener Altstadt ist wunderschön. Kleine Gassen laden zum Spaziergang und zum Verweilen ein :


Der Karlsbrunnen ist der älteste Brunnen der Stadt. Schon seit 1620 steht Karl der Große hier und blickt auf die schöne Innenstadt :






Konrad , das sehen wir hier , war auch schon öfters in der Stadt :


Wir wandern zum Aachener Dom. Das 1200 Jahre alte Gebäude gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist die Bischofskirche des Bistums Aachen :


Blick in das Deckengewölbe des Doms :


Der Goldaltar im Dom mit denn Pala d‘oro. Das Original der verzierten Goldtafel wird heute allerdings sicher in der Schatzkammer des Doms verwahrt :


Hohe kunstverzierte Fenster im Chor des Aachener Doms. Wenn die Sonne scheint gelangt buntes Licht in das Innere des Dom :



Morgen verlassen wir Aachen schon wieder. Es geht dann in Richtung Monschau…..






+++ TELEGRAMM +++ Abschied von Cottbus….



….wir hatten herrliche Tage in Cottbus und müssen heute leider wieder nach Hause radeln. Mit etwas Schwermut fahren wir noch einmal durch die Innenstadt von Cottbus , lassen uns es aber nicht nehmen noch einmal Stopp in Burg , Vetschau , Lübbenau und Lübben zu machen.



Cottbus gönnt sich etwas. Das Staatstheater Cottbus ist das einzige staatliche Theater im Bundesland Brandenburg. Gespielt werden hier Schauspiel , Oper , Operette und Musical:

Dort hinten befindet sich das Theatercafe! Das „Schiller“ ist eine sehr gute Adresse für Frühstück und Kaffee und Kuchen : 

Das Wahrzeichen von Cottbus ist der Spremberger Turm. Insider nennen den Turm auch „Sprem“. Ein beliebter Treffpunkt für Verabredungen:



Ankunft in Burg : Leider keine intakte Mühle , aber im Restaurant „Zur Kräutermühle“ schmeckt es bestimmt auch sehr gut :

In Vetschau besuchen wir die Wendisch – Deutsche Doppelkirche. Diese evangelische Kirche verfügt , bei gemeinsamen Turm und Sakristei über zwei nebeneinander errichtete Kirchenschiffe:









Na, das ist hier ja ein Genießer !!! In Vetschau finden wir das beste Eis im Spreewald. Sogar das Softeis ist außergewöhnlich gut gelungen:


Wir besuchen das Renaissance Schloss Vetschau. Hier befindet sich heute eine historische Heimatstube sowie der Rittersaal der für Trauungen etc. genutzt wird :



Zurück in Lübbenau. Wir essen wieder Lángos. Dieses Mal aber auf Spreewälder Art mit Spreewälder Kräuterquark und Leinöl. Eine Empfehlung, auch für den Feinschmecker:


 …natürlich auch mit diversen Gurken :



Gesättigt für einen halben Tag radeln wir zurück in Richtung Berlin…..